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SDA-Streik geht weiter Mitarbeitende wollen Gespräche mit Verwaltungsrat

  • Auch heute streiken die Journalistinnen und Journalisten der Schweizerischen Depeschen Agentur (SDA).
  • Es habe keine Gesprächsangebote der Geschäftsleitung gegeben, teilte die Gewerkschaft Syndicom und der Branchenverband mit.
  • Die Geschäftsleitung betonte ihrerseits, Verhandlungen wurden bereits geführt.
  • Die Streikenden wollen nun das Gespräch mit dem Verwaltungsrat suchen. Dieser zeigte sich an Gesprächen interessiert.

Die gestrigen solidarischen Reaktionen aus der Medienwelt seien Zeichen dafür, dass eine Lösung möglich sei, heisst es vom Branchenverband Impressum. Auch von Seiten der Politik erreichte die SDA-Mitarbeitenden gestern Unterstützung. Bundesrätin Leuthard habe gegenüber dem Nachrichtenportal nau.ch Verständnis geäussert und sich für den Qualitätsjournalismus in der Schweiz ausgesprochen.

Die SDA beliefert zahlreiche Schweizer Redaktionen mit Meldungen. Vor allem kleinere Medien sind aufgrund von begrenzten Mitteln stark auf die SDA angewiesen. Sie plant einen Stellenabbau von 35 der 180 Stellen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    über die letzten Tage vernahm man erstaunliches: der CEO Schwab meinte, er sei nur den Aktionären verpflichtet (NZZ; https://goo.gl/wsPWCj). Jemand, der so den Fokus auf Gewinn und Aktionariat hat und sich null um Inhalt und Mitarbeiter interessiert, sollte sich fragen, ob er nicht besser den Hut nehmen sollte, gerade bei einer Nachrichtenagentur...!
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  • Kommentar von Martin Meier (M.Meier)
    Die Qualität der SDA-Meldungen lässt leider immer wieder zu wünschen übrig, da die Meldungen leider voreingenommene Ansichten widerspiegeln. Ein Stellenabbau ist in diesem schwierigen Marktumfeld wohl unumgänglich. Vielleicht würde dieser auch die Qualität verbessern.
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  • Kommentar von Martin Meier (M.Meier)
    x-ter Versuch: Die Qualität der SDA-Meldungen lässt teilweise zu wünschen übrig, da sie nicht neutral verfasst sind, sondern bereits gewisse Dinge suggerieren. Danach übernehmen die Medien diese Meldungen, oft ohne sich damit auseinanderzusetzen, und so wird dann subtile aber grundsätzliche Meinungsmache bereits von der SDA aus gemacht.
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