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Sesselrücken bei der SVP Adrian Amstutz tritt als Fraktionschef zurück

Legende: Video Wer folgt auf Amstutz? abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
Aus Tagesschau am Vorabend vom 13.10.2017.
  • Adrian Amstutz tritt als Chef der 74-köpfigen SVP-Bundeshaus-Fraktion zurück.
  • Grund für den Rücktritt: Sein Nachfolger soll im Wahljahr 2019 bereits etabliert sein.
  • Am kommenden 17. November, noch vor der Wintersession, soll die ordentliche Wahl des SVP-Fraktionsvorstandes stattfinden. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende Oktober.
  • Der Berner Nationalrat führt die Bundeshausfraktion der Volkspartei seit dem Jahr 2012.
  • Nationalrat Thomas Aeschi hat sich als ein möglicher Kandidat für die Nachfolge ins Spiel gebracht.

Der Berner Nationalrat zieht nach zwei Jahren Legislatur Bilanz: «Die bisherige Legislatur war aus bürgerlicher Sicht eine klare Enttäuschung – von der bürgerlichen Wende existiert nichts.» Amstutz spart auch nicht mit Kritik: «Während die FDP und teilweise auch die CVP in der Öffentlichkeit und in Fernsehdebatten in der Regel rechts blinkt, biegen sie in der Realität links ab.»

Mit dem Stabswechsel im kommenden November soll rechtzeitig die Ablösung für das kommende Wahljahr organisiert werden, sagte Amstutz in Bern. Er bleibe aber weiterhin im Parteileitungsausschuss der SVP.

Legende: Video «Die FDP blinkt rechts und biegt links ab» abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.10.2017.

Seine Nachfolge, die am 17. November gewählt wird, müsse bis 2019 auf dem Posten «etabliert, respektiert und akzeptiert» sein. Diese Einarbeitung brauche Zeit.

Nur so könne der Fraktionschef im Wahlkampf und im Vorfeld der Bundesratswahl nach den Wahlen seine wichtige Rolle wahrnehmen.
«Ein guter Chef hinterlässt keine Lücken», sagte Amstutz vor den Medien in Bern.

Als Nationalrat will der Berner Oberländer in Übereinstimmung mit der Amtszeitbeschränkung seiner Kantonalpartei – sie beträgt vier Legislaturen – auf Ende 2019 zurücktreten.

Mögliche Namen für seine Nachfolge wollte Amstutz keine nennen. Zum Anforderungsprofil sagt er: «Ganz einfach, sie oder er muss besser sein als ich.»

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (sensus communis)
    Und wann zieht sich der Herrliberger endlich aus der Politik zurück. Dann können wir wieder beginnen, die Sachthemen vernünftig zu diskutieren und tragfähige Lösungen finden, ohne immer wieder von diesem Brandstifter sabotiert zu werden.
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    1. Antwort von Roger Mauer (aufgehts)
      und wer ist denn "Der Herrliberger" etwas mehr Anstand und Respekt. Und Nein bei der SVP sind keine Brandstifter. Zumindest nicht mehr und nicht weniger als in der SP oder NBs Grüne Partei.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Spreche hier nicht Hr. Amstutz an, aber ich bin der Meinung, dass alles Politiker in Bern, angefangen vom Bundesrat, Nationalrat und Ständerat nur ein Amtsdauer von maximal 8 Jahren haben dürften. So wird man die Sesselkleber los und frischer Wind kommt ins Bundeshaus, was der Politik auf Dauer zu Gute kommt. Änderungen tun immer gut. Vor allem sollten die Politiker mehr für das Volk da sein und nicht nur für ihre Partei.
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  • Kommentar von Roger Mauer (aufgehts)
    Danke für die tolle Arbeit im Parlament. Sie sehen wie Linken verlässliche Vasalle der Grünen Partei wieder nur unhaltbare unsachliche Anschuldigungen machen. Immer ein Zeichen wie gut Ihre Arbeit war, da sachliche Gegenargumente fehlen.
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