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Session Auftakt zur 50. Legislatur – das Protokoll zum Nachlesen

Stimmungsvolle Musik, feierliche Gelübde – und eine Ansprache, die zu reden gab: So startete das neu zusammengesetzte Parlament in die 50. Legislatur.

Legende: Video Start der 50. Legislatur abspielen. Laufzeit 5:12 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.11.2015.
  • Der Amtsälteste im Rat, Luzi Stamm (SVP/AG), hat die 50. Legislatur offiziell eröffnet.
  • Danach hielt die jüngste Neugewählte, Lisa Mazzone (Grüne/GE), eine Rede.
  • Anschliessend wurden die Parlamentarier vereidigt.
  • Christa Markwalder (FDP/BE) wurde mit 159 von 183 gültigen Stimmen zur Nationalratspräsidentin gewählt.
  • Der Ständerat hat Raphaël Comte (FDP/NE) mit allen 44 gültigen Stimmen zu seinem neuen Präsidenten gewählt.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 17:11

    Hiermit beenden wir unseren Liveticker zur Eröffnung der neuen Legislatur. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und einen schönen Abend.

  • 17:03

    «Vivent nos cantons»

    «Während meines Präsidialjahres werde ich den Akzent auf die kulturelle Vielfalt der Schweiz legen», sagte Raphaël Comte. Er plane deshalb eine «Tour de Suisse», um die Bevölkerung und die Behörden der 26 Kantone zu treffen. Auf diese Weise wolle er zeigen, wie wichtig ihm der Föderalismus sei. «Vive la Suisse, vivent nos cantons et vivent les institutions», schliesst der neu gewählte Ständeratspräsident seine Rede.

    Raphaël Comte und sein Vorgänger Claude Hêche.
    Legende: Der alte und der neue Ständeratspräsident: Claude Hêche (SP, links) und Raphaël Comte (FDP). SRF
  • 17:01

    Gedenken an Pankraz Freitag

    Eigentlich hätte der Glarner Pankraz Freitag heute das Präsidium übernehmen sollen. Dieser verstarb jedoch überraschend im Herbst 2013. Comte gedachte denn auch ausdrücklich dem Verstorbenen. «Ich versuche es so gut zu machen, wie er es getan hätte», so Comte.

  • 16:54

    Raphaël Comte (FDP) ist neuer Ständeratspräsident

    Der erst 36-jährige Neuenburger wurde mit allen 44 gültigen Stimmen gewählt. Comte ist Jurist und seit 2010 Mitglied der kleinen Kammer. Das Präsidium des Ständerats verbleibt somit im Jurabogen: Raphaël Comte folgt auf den Jurassier Claude Hêche (SP). Vizepräsident wird Ivo Bischofberger (CVP/AI).

    Legende: Video «Enfant terrible»: Comte würdigt Vorgänger Hêche abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
    Vom 30.11.2015.
  • 16:50

    Dominique de Buman ebenfalls gewählt

    Mit 107 von 133 gültigen Stimmen ist Dominique de Buman zum zweiten Vizepräsidenten des Nationalrats gewählt worden – ein eher schlechtes Resultat. Ratspräsidentin Markwalder forderte den Rat in der Folge zu einer besseren Präsenz im Saal auf.

    Dominique de Buman im Nationalratssaal.
    Legende: Zum zweiten Vizepräsidenten wurde Dominique de Buman (CVP/FR) gewählt. Keystone
  • 16:45

    Hehre Ziele im Ständerat

    Der Tessiner Filippo Lombardi will «das Maximum für uns alle» herausholen.

    Tweet von Filippo Lombardi

  • 16:38

    Strahlende Nationalräte, wohin das Auge blickt

    Tweet von Jürg Grossen

  • 16:31

    Neue Ständeräte vereidigt

    Inzwischen hat auch der Ständerat seine Sitzung aufgenommen. In der kleinen Kammer wird ebenfalls das Präsidium und Vize-Präsidium neu bestellt. Als Ständeratspräsident und Nachfolger von Claude Heche (SP) steht der bisherige erste Vizepräsident Raphael Comte (FDP) zur Wahl. Die neuen Ständeräte werden nun vereidigt.

    Andrea Caroni legt sein Gelübde ab.
    Legende: Andrea Caroni (FDP/AR) legt sein Gelübde ab. SRF
  • 16:27

    Wahl des zweiten Vizepräsidenten

    Als neuen zweiten Vizepräsidenten schlägt die CVP Dominique de Buman vor. Die Wahlzettel werden verteilt.

  • 16:26

    Jürg Stahl problemlos gewählt

    Mit 163 von 181 gültigen Stimmen ist Jürg Stahl (SVP/ZH) zum ersten Vizepräsidenten gewählt worden.

    Jürg Stahl mit Blumenstrauss
    Legende: Jürg Stahl (SVP/ZH) ist Vizepräsident des Nationalrats. Keystone
  • 16:21

    Weitere Gratulationen für Markwalder

    Tweet von Barbara Schmid-Federer

  • 16:16

    Die umstrittene Rede des Amtsältesten

    Die Ansprache von Luzi Stamm wird unter den Nationalräten weiter diskutiert – bisher wurden vorwiegend kritische Stimmen laut. Gut möglich allerdings, dass sich die Befürworter der Rede einfach nicht auf Twitter äussern.

    Tweets von Wermuth und Müller

  • 16:09

    Wahl des ersten Vizepräsidenten

    Jürg Stahl (SVP/ZH) wird zur Wahl vorgeschlagen – er ist unbestritten. Die Stimmenzähler teilen die Wahlzettel aus.

  • 16:06

    Glückwünsche für Christa Markwalder

    Tweet von Beat Flach

  • 16:04

    «C'est le ton qui fait la politique – c'est le ton qui fait la musique»

    Mit diesen Worten schliesst Christa Markwalder. Das Bundeshaus-Quartett stimmt nochmals zu einem Lied an.

  • 16:00

    Das Wort hat die höchste Schweizerin

    Christa Markwalder bedankt sich in allen vier Landessprachen «für das ausgesprochene Vertrauen». Sie freue sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit und nimmt Bezug aufs Streichquartett, in dem Nationalräte aus vier verschiedenen Parteien musizieren. Wie in der Musik gelte es auch in der Politik «den richtigen Ton zu treffen».

    Es brauche ein starkes Engagement, um die Grundwerte der Schweiz zu verteidigen. Ihr Präsidialjahr werde unter dem Motto «Respekt» stehen, so Markwalder. «Wir sind gewählt worden, um die Schweiz vorwärts zu bringen.» Die 50. Legislatur werde dem Parlament viel abverlangen und weitreichende Konsequenzen haben, so etwa die Altersreform und die Energiestrategie. «Es stehen uns herausfordernde Zeiten bevor, doch wir wollen und müssen daraus das Beste machen – das sind wir den Bürgern schuldig.» Zum Abschluss bedankt sich Markwalder bei ihren Angehörigen und bei ihren Vorgängern.

    Legende: Video Christa Markwalder: «C'est le ton qui fait la politique» abspielen. Laufzeit 0:58 Minuten.
    Vom 30.11.2015.
  • 15:53

    Schlussworte von Luzi Stamm

    «Wir steigen nun in die nächsten vier Jahre», so Stamm. «Let's get back to work – wir werden die Schweiz so gut organisieren wie möglich.»

  • 15:52

    Musikalische Darbietung

    Das Bundeshaus-Quartett spielt nochmals – mit dabei ist auch die neu gewählte höchste Schweizerin: Christa Markwalder.

    Das Bundeshaus-Quartett.
    Legende: Das Bundeshaus-Quartett. Keystone
  • 15:46

    Christa Markwalder ist gewählt – jedoch wenig glanzvoll

    Das Ergebnis: Christa Markwalder ist mit 159 Stimmen gewählt. 14 Stimmen waren leer eingegangen, 2 waren ungültig. Die sogenannte Kasachstan-Affäre hat Markwalder offenbar geschadet – es ist das schlechteste Resultat seit sieben Jahren.

  • 15:42

    Stimmenzähler kehren zurück

    Die Stimmen sind ausgezählt. Luzi Stamm wird in Kürze das Resultat verlesen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Es war eine würdige Eröffnungsfeier! Vorallem die völlig frei gesprochene politische Rück- und Vorschau des "Alterspräsidenten", war ein richtiger Höhepunkt der Feier. Die öfters hörbaren musikalischen Dissonanzen passen ja sehr gut in ein Mehrparteien-Parlament! Dort gibt es noch viel mehr Misstöne untereinander! Dass die EU-Turboin Markwalder nun ein Jahr lang die "höchste Schweizerin" sein kann, stört ein "wacher Politbeobachter" kaum: Sie ist nur Regisseurin der Sitzungsabläufe, mehr nicht!
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Ich habe die Feierlichk. gesehen, wenn alle Parlamentarier so harmon. und fair untereinan. umgehen würden, wie heute bekundet -müssten sie eine Menge bewältigen für das Schweizer - Volk. Ich kann nur empfehlen, gebt den Parteien die Macht, die sie vom Volk bei den Wahlen zugesprochen bekommen haben und hört auf mit den hinterhältigen Spielen - dazu ist keine Zeit mehr -ich erwarte als Demokrat Lösungen von Links bis Rechts, das bessere Argument soll zum Ziele führen. Hebet Sorg für euser Land !
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  • Kommentar von Roger Stahn (jazz)
    «C'est le ton qui fait la politique – c'est le ton qui fait la musique» Musikalisch kritisch gesehen, das Bundeshaus-Quartett hat schon ein paar (ungewollt) Dissonanzen erklingen lassen. Was für eine Ironie..?
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