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Session Drei neue Nationalräte vereidigt – Blocher kurz gewürdigt

Mit einer kurzen Würdigung ist in der grossen Kammer der per Ende Mai abgetretene Nationalrat Christoph Blocher verabschiedet worden. Ratspräsident Ruedi Lustenberger verdankte den beharrlichen Einsatz des langjährigen SVP-Parlamentariers und einstigen Bundesrats. Auf Blocher folgt Thomas Matter.

Neue Ratsmitglieder vereidigt.
Legende: Neue Nationalratsmitglieder (v.l.): Rebecca Ruiz (SP/VD), Beat Walti (FDP/ZH) und Thomas Matter (SVP/ZH). Keystone

«Das filigrane Werken in unserem Zweikammersystem, welches dem Parlament oft auch viel Geduld abverlangt, entsprach nicht seinem Naturell.»

Mit diesen Worten hat Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger den Ratskollegen Christoph Blocher verabschiedet. Er würdigte dessen «langjährigen, beharrlichen und unermüdlichen Einsatz für die Eidgenossenschaft».

Blocher habe die Politik der Schweiz über Jahrzehnte ausserordentlich mitgeprägt, sagte Lustenberger. Er erinnerte an die EWR-Abstimmung von 1992, die Blocher in seiner Mission bestärkt habe, die Souveränität der Schweiz gegenüber der EU zu wahren.

Diesen Kampf will Blocher nun nicht mehr im Rahmen eines Parlmentsmandats weiterführen, das er Anfang Mai als «Zeitverschwendung» bezeichnet hatte. Mit dem Abgang per Ende Mai hatte er auf eine offizielle Verabschiedung im Ratssaal verzichtet.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Ob wir es noch einmal erleben dürfen, dass ein Mitglied der SPS ebenfalls den rechten Arm nach oben hält? Es müssen ja nicht gleich alle drei Schwurfinger gezeigt werden, aber seit den Zeiten von Calmy-Rey hat sich bei den Linken diese Unsitte des "gelähmten" Arms eingebürgert. Bei den SPS-Parteiversammlungen können sie ja auch die rechte Faust erheben und die "Internationale" singen. Das hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun, sondern mit der inneren Einstellung zur Schweiz.
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  • Kommentar von alma lüscher, bern
    mir fällt auf, dass die beiden neu gewählten nationalräteInnen (Rebeca Ruiz SP und Beat Walti FDP) nur eine bildlegende wert sind. das spricht bände. blochers einfluss in den öffentlichen medien greift offenbar weit.
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  • Kommentar von P.Bürger, Schaffhausen
    ENDLICH verlässt dieser Querschläger & Dauernörgler Blocher diese Kammer.Als BR war er wie ein Helikopter:Viel Staub aufgewirbelt & schnell wieder weg! Der Abgang als NR war unrühmlich & für alle anderen beleidigend. Somit wird ein weiteres Politkapitel Blocher geschlossen.Vielleicht hat er nun keine Langeweile mehr um sich zu überlegen, ob es wohl nicht gescheiter wäre, seine Rosen zu pflegen & sich «wohl verdientet» zur Ruhe zu setzen.Man muss auch wissen wann genug ist, auch wäre ist Grösse!
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    1. Antwort von Gertrude Bolliger, Saillon
      Man kann eine Partei oder ein politisches Schwergewicht schätzen oder hassen, wie der Teufel das Weihwasser! Was sich aber dieser Dauerverunglimpfer aus Schaffhausen hier immer und immer wieder an Verunglimpfungen erlaubt, ist wohl nicht mehr zu überbieten! Dass dieser "P.Bürger" nicht bloss die wählerstärkste Partei dermassen abschätzig verurteilt, sondern fast 30% Wähler(innen), merkt er offensichtlich gar nicht! Da sahen wir Walliser bei den letzten Wahlen ganz andere Werte bei der SVP!
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Und Sie haben nichts mehr zu lästern & können Ihre Blocher-Phobie endlich behandeln lassen. Und vielleicht können Sie sich nach erfolgreicher Behandlung ja zusammen mit Herr Blocher der Rosen-Pflege widmen? Damit Ihnen nicht langweilig wird?
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