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Katzen und ihre Fortpflanzung Keine obligatorische Kastration oder Sterilisation von Katzen

Katzen sollen nicht kastriert oder sterilisiert werden müssen. Der Ständerat lehnt eine entsprechende Petition ab.

Eine Person hält eine Katze auf dem Arm
Legende: Sie dürfen weiterhin Junge bekommen oder zeugen: Katzen müssen nicht sterilisiert oder kastriert werden. Keystone / Symbolbild

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz besteht keine Zwangssterilisation oder -kastration von Katzen.
  • Eine Petition führte ins Feld, dass die Fortpflanzung von Katzen unkontrolliert geschehe, was den Tierheimen Probleme bereite.
  • Das Anliegen wurde vom Ständerat jedoch abgelehnt.

Die Ausgangslage: In der Schweiz bestehen keine Bestimmungen, was die Sterilisation oder Kastration von Katzen anbelangt. Dies wollte eine Petition ändern. Das Anliegen der Stiftung «SOS Chats» war von über 17'000 Personen unterzeichnet worden. Diese forderten eine obligatorische Sterilisation beziehungsweise Kastration aller Hauskatzen und streunenden Katzen.

Argumente der Befürworter: Die Petenten wiesen darauf hin, dass heute viele Tierheime als Folge des Aussetzens und der unkontrollierten Fortpflanzung von Katzen überfüllt seien. Eine obligatorische Kastration würde Tierleid verhindern.

Argumente der Gegner: Aus Sicht des Ständerates dagegen wäre eine obligatorische Kastration unverhältnismässig.

Das Resultat: Der Ständerat lehnte diese Petition ab.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Christine Ruckstuhl Hauenstein (Christine Ruckstuhl Hauenstein)
    Katzen gehören kastriert. Das Elend von kranken, unterernährten Tieren ist gross. Die Tierheime sind überfüllt von Tieren die keiner haben will. Bitte, lasst eure Katzen operieren. Empfinde es beschämend dass unser Ständerat da keinen Handlungsbedarf erkennen kann.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    "was den Tierheimen Probleme bereite" Glaubs der Kuckuck, dass dieses Anliegen abgelehnt wurde! Diese Katzenmassenvermehrung bereitet nicht nur Tierheimen Probleme, sondern bedeutet vor allem den Tod von jährlich Millionen Vögeln, Amphibien, Reptilien usf. Das wäre das richtige Argument gewesen!!
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  • Kommentar von Giovanni Rana (G.R)
    Kastration hin oder her das problem sind die so genannten "katzenliebhaber" die solche tiere halten aber den ganzen tag arbeiten und sie draussem rumstreunen lassen! Ob die 12-15 ficher die uns in den garten machen sterilisiert sind ist unwichtig aber dass ihre hintelassenschaten stinken eher!! Wer solche tiere haltet sollte sich um die kümmern!!
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    1. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      Ob "die 12-15 Viecher, die Ihnen in den Garten machen" kastriert sind, ist nicht unwichtig! Sind nur die Hälfte von Ihnen Weibchen, so kriegen die 2x ca. 4Junge/Jahr. Dh es schei... im folgenden Jahr weitere 50-60 Katzen in Ihren Garten. Nicht zu reden von den Katern, welche zahllose Katzen im ganzen Quartier oder Dorf begatten. Deren Junge kommen dann auch noch! 18.43
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