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Schweiz Sicherheit kostet SBB jährlich 60 Millionen

Die Tätlichkeiten gegen Passagiere und Personal sind im letzten Jahr um 14 Prozent zurückgegangen, obwohl die SBB mehr Personen befördert haben. Doch die Kosten für den Einsatz der Transportpolizei und die Video-Überwachung sind hoch.

Legende: Video Polizeipräsenz in SBB-Zügen abspielen. Laufzeit 4:02 Minuten.
Aus 10vor10 vom 26.03.2015.

Vorbei sind die Zeiten, als die SBB ein paar einzelne Sicherheitsleute mit Pfefferspray in die Züge schickte. Seit 2012 hat die Bahn eine hochgerüstete Polizeitruppe, ausgerüstet mit Pistolen und schusssicheren Westen.

Die Präsenz der Patrouillen wurde ausgebaut. Pro Tag sind 120 Polizisten und Sicherheitsleute auf dem SBB-Netz im Einsatz. Der Kommandant der Transportpolizei, Jürg Monhart, ist überzeugt, dass die deutliche Präsenz der Bahnpolizisten eine abschreckende Wirkung hat. «Wenn wir am Tag unterwegs sind, haben wir auch weniger Probleme in den Randzeiten».

Keine neuen Züge mehr ohne Überwachung

Die Sicherheitslage in den Randzeiten konnte die SBB auch mit dem Ausbau der Video-Überwachung verbessern. Alle Regional- und S-Bahnzüge sind mittlerweile mit Kameras ausgerüstet. Neue Züge bestellt die SBB nur noch mit integrierter Video-Überwachung. Für «10vor10» hat die SBB die Zahl der Kameras in Zügen und auf Bahnhöfen gezählt: Ganze 8000 Kameras überwachen das Netz.

«Die Überwachung bringt sehr viel», sagt Kommandant Jürg Monhart. Das Videomaterial würde bei 3000 Straftaten im Jahr ausgewertet. Die Aufklärungsquote liegt laut SBB-Angaben bei 80 Prozent.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Schmidt, Zürich
    Diese Positionen abschaffen und 60 Mio. einsparen! Das ist absolut ein Schwachsinn => Sorry!
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  • Kommentar von J.Baltensperger, Zürich
    Es ist schon fast absurd, wenn am Montag Morgen Polizei in der S-Bahn patroulliert - es gab noch nie eine Schlägerei oder ein Gewaltdelikt um diese Uhrzeit. Ich fahre seit 2003 in Zürich regelmässig mit den ÖV und zwar zu allen Tageszeiten. Gewalt hab ich noch nie gesehen. Lediglich die Nachtzüge am Wochenende sind problematisch, der Rest ist absolut sicher. Wir sind hier wohl etwas überempfindlich...
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Der Respekt vor Eigentum und Mitmenschen ist schon lange zerstoert worden.. nicht zuletzt durch die gewaltverherrlichenden Computerspiele.. wobei das EIN Aspekt ist. Der Zerfall der "guten Sitten" ist zT auch dem Umstande zu verdanken, dass alle nach mehr und mehr streben, Habgier ist ein Wort dafuer.. und die Jungen laesst man dafuer im Regen stehen. Da macht man lieber zB Frauen-Quoten .. Familie.. bald ein Fremdwort.. .
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