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Situation in Asylzentren Verbesserungen bei besonders verletzlichen Personen nötig

Legende: Audio Bundesasylzentren: Kommission sieht Verbesserungspotenzial abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
01:47 min, aus Heute um Vier vom 11.01.2019.
  • In den vom Bund betriebenen Zentren werden Asylsuchende grundsätzlich korrekt behandelt.
  • Das haben die Mitglieder der Kommission zur Verhütung von Folter bei Kontrollbesuchen festgestellt.
  • Verbesserungsbedarf sehen sie vor allem bei der Erkennung von besonders verletzlichen Personen.

Asylsuchende sind oft traumatisiert, sie wurden zum Beispiel Opfer von Menschenhandel. Solch besonders verletzliche Personen zu erkennen ist aber für das Personal in den Bundesasylzentren nicht immer einfach.

Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter empfiehlt deshalb, ein für alle Zentren gültiges Konzept zur Opfererkennung auszuarbeiten und vermehrt externe Fachleute hinzuzuziehen. «Wir sind dran», heisst es dazu beim Staatssekretariat für Migration (SEM). Leitfäden zur Behandlung von Asylgesuchen möglicher Opfer von sexueller Gewalt oder Menschenhandel lägen bereits vor. Weitere, etwa beim Verdacht auf häusliche Gewalt oder Zwangsheirat, seien in Arbeit.

Strikte Kontrollen – auch von Kindern

Kritisiert werden von der Kommission auch die strikten Zugangskontrollen. Das alle Asylsuchenden bei jeder Rückkehr in die Zentren auf verbotene Gegenstände untersucht würden, sei unverhältnismässig. Das sollte nur bei einem konkreten Verdacht geschehen, findet die Kommission.

Die Behörden wollen aber daran festhalten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Kinder werde man aber besonders behutsam kontrollieren, versichert das SEM.

Lobend erwähnt die Kommission, dass in den Bundesasylzentren das Handyverbot aufgehoben wurde. Mobiltelefone und Internetzugang seien wichtig für die Asylsuchenden, um zu Informationen zu kommen und um den Kontakt mit Familienangehörigen aufrecht zu erhalten.

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91 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Hug (PHug)
    Wer gemeinnützige Arbeit leistet. Wer jährlich viel spendet. Wer betagten Menschen auch bei Kleinigkeiten hilft. All das spielt für die 2. stärkste Partei und ihre Freunden keine Rolle. Man wird dennoch als Unmensch abgestempelt, wenn man diese bodenlose Ausgaben im Asylwesen kritisiert. Die Gewissenskeule ist gleich nach der Rassismus-Keule das 2. Liebste Instrument um abzulenken, dass es den Linken nur darum geht ihre gut bezahlte Asyl- und Sozialindustrie zu retten. Kritik darf erlaubt sein.
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  • Kommentar von Peter Hug (PHug)
    Dieses Thema handelt von der Verbesserung der Asylzentren. Da kann und darf man sicherlich anderer Meinung sein! Aber wenn ich dann lese wenn behauptet wird alle Asylbewerber müssten in Zivilschutzanlagen wohnen. Dies hier schreiben im Blog wo es ja gleich widerlegt wird, dann komme ich aus dem schütteln des Kopfes kaum heraus. Da fragt man sich: Den Artikel nicht gelesen oder geht es einfach darum die Asyl- und Sozialindustrie der SP zu retten. Dann zählen auch die Argumente wohl nicht.
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Jacopo Constin. Entspricht ihre Aussage der Wahrheit, sind sie ein Held und melden Sie diese Milliardcäre dem Steueramt.
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