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Skandal um Facebook Fast 30'000 Schweizer vom Datenklau betroffen

Legende: Video Facebook-Datenskandal: Immer mehr Betroffene abspielen. Laufzeit 1:35 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.04.2018.
  • 29'198 Personen sind in der Schweiz vom Datenskandal um Facebook betroffen.
  • Das teilte ein Facebook-Sprecher auf Anfrage gegenüber SRF mit.
  • Besonders stark vom Datenklau betroffen waren Nutzer in den USA, den Philippinen, in Indonesien und in Grossbritannien.
Zwei Menschen am Computer, dahinter Facebook-Logo
Legende: Der Datenskandal sorgt weltweit für Furore. Nun ist klar: auch Schweizer User sind davon betroffen. Keystone

Die Daten wurden über die App «thisisyourdigitallife» abgerufen. In der Schweiz hatten nur sechs Personen die App auf Facebook installiert. Doch die App konnte nicht nur die Daten der Nutzer abrufen, welche sie installiert haben: Sie griff auch auf die Daten der Facebook-Freunde der betroffenen Nutzer zu. So sind auch Benutzer betroffen, deren Freunde im Ausland die App installiert hatten.

Zu den abgerufenen Daten gehören etwa die sexuelle Orientierung und die politische Gesinnung der Facebook-User. Wie die Daten aus der Schweiz verwendet wurden, ist bislang nicht bekannt. In anderen Ländern sollen sie für personalisierte politische Werbung verwendet worden sein.

Weltweit sollen bis zu 87 Millionen Facebook-Benutzer betroffen sein, mehr als 70 Millionen davon alleine in den USA. In den Philippinen, in Indonesien und in Grossbritannien wurden Daten von knapp über einer Million Menschen abgegraben.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    Wie kann man nur so blöd sein, es gäbe einen Wohltäter, der uns mit unseren intimen Daten ein weltweites Informationsnetz zur weltweiten Kommunikation aller persönlichen Informationen GRATIS zur Verfügung stellt. Und dieser Wohltäter sogar bekannt gibt, dass er meine Daten zu anderen Zwecken weiter geben darf. Nicht einmal staatliche Institutionen würden sich erlauben, unsere beliebten Freizeitaktivitäten abzufragen. Die Statuten im Gesichtsbuch (facebook?) bewahrten mich vor diesem Massenwahn.
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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    Wie kann man nur so blöd sein, es gäbe einen Wohltäter, der uns mit unseren intimen Daten ein weltweites Informationsnetz zur weltweiten Kommunikation aller persönlichen Informationen GRATIS zur Verfügung stellt. Und dieser Wohltäter sogar bekannt gibt, dass er meine Daten zu anderen Zwecken weiter geben darf. Nicht einmal staatliche Institutionen würden sich erlauben, unsere beliebten Freizeitaktivitäten abzufragen. Die Statuten im Gesichtsbuch (facebook?) bewahrten mich vor diesem Massenwahn.
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  • Kommentar von Felix Bosshardt (fbosshardt)
    Hier bei srf.ch war kürzlich zu lesen, unsere Nationalbank sei als Investor bei Facebook inzwischen der grössere Anteilseigner als Mark Zuckerberg. Hoffentlich ist dem nicht mehr so und der vermeintliche Gewinn wurde inzwischen realisiert. Es gibt einfach Firmen um die man einen Bogen machen sollte, insbesondere Quasimonopole.
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