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Schweiz So viele Pakete wie noch nie

Neuer Rekord bei der Post: Noch nie wurden so viele Pakete im Dezember in Auftrag gegeben. Dieses Jahr zählte der gelbe Riese bis Heiligabend rund 16 Millionen Sendungen – in den Vorjahren waren es 15 Millionen. Für das gesamte Jahr zeichnet sich ebenfalls ein Rekord ab.

Legende: Video Post verzeichnet Rekord beim Paket-Versand (Tagesschau, 26.12.2012) abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus News-Clip vom 26.12.2012.

In der Woche direkt vor Weihnachten liefen täglich über eine Million Pakete über die Förderbänder der Sortierzentren in Daillens (VD), Frauenfeld (TG) und Härkingen (SO). Der Tagesrekord belief sich auf 1,3 Millionen. Gegenüber einem gewöhnlichen Arbeitstag entspreche dies in etwa der doppelten Menge, erklärt Dieter Bambauer von Postlogistics der «Tagesschau».

Für das gesamte Jahr rechnet die Post auch mit Rekordzahlen. Dabei soll sogar der Maximalwert von 108 Millionen Paketen im Jahr 2010 übertroffen werden.

Briefpost ebenfalls beliebt

Doppelt so gross wie sonst übers Jahr war auch die Menge der versendeten Briefe. Sie habe an Spitzentagen bis zu 20 Millionen Sendungen betragen, sagt Bambauer weiter. Für die Sortierung benutzt wurden bei der Briefpost die Sortierzentren in Eclépens (VD), Zürich-Mülligen (ZH) und ebenfalls Härkingen (SO).

Aktion «2x Weihnachten» läuft

Nach wie vor können Pakete für die Aktion «2x Weihnachten» gespendet werden. Noch bis zum 12. Januar nimmt die Post kostenlos Spendenpakete entgegen und leitet sie ans Schweizerische Rote Kreuz weiter. Dieses verteilt die Güter danach an Bedürftige im In- und Ausland. Besonders willkommen seien lang haltbare Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Schuhe, Schulmaterial und Artikel für Kleinkinder.

Paketzahlen pro Jahr (in Millionen)

Pakete in Millionen
2011107
2010108
2009104
2008105
2007104
2006104
2005105

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Alfons Derungs, Lustdorf
    Toll - sind wir doch stolz auf die schweizerische Post die sehr gut funktioniert und senden eine Wertschätzung an alle Mitarbeiter die zum Erfolg beigetragen haben - wieso immer kritsieren und nörgeln??
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    1. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      weil ein Anfang Dezember aufgegebenes Paket in der Post am SBB Basel in das eine Stunde entfernte Zürich sage und schreibe eine geschlagene Woche dauerte...
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  • Kommentar von Tim Luethi, Zürich
    Mehr Einwohner gibt auch mehr Pakete. Allerdings ist es immer noch fast halb so teuer ein 500g Paket von Deutschland in die Schweiz zu senden als innerhalb der Schweiz. Die Preispolitik wird sich aber wohl trotz immer modernerer und kostengünstiger Abwicklung kaum zu Gunsten der Konsumenten entwickeln. Dem Fast-Monopol sei "dank".
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    1. Antwort von H.Meienberg, Zuerich
      ....Jammeri gibt es überall und bei jedem Thema. Der Aufschlag bei den Getränken, Benzin etc. wird ohne grosses Knurren hingenommen...
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    2. Antwort von Tim Luethi, Zürich
      es geht nicht ums Jammern um ein paar Fränkli für ein einmaliges Weihnachtspaket sondern man ist dank der teuren Versandkosten nicht international wettbewerbsfähig, wenn man Produkte versenden will, die in der Preislage der Verdandkosten liegen. Dadurch wandern zwangsläufig Arbeitsplätze ins Ausland ab. Ihr Beispiel für Benzin ist eher schlecht, da es im nahen Ausland manschmal sogar teurer ist.
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  • Kommentar von Urs H. Aerni, Zürich
    Gratulation an die Post für die beeindruckenden Zahlen. Und jetzt? Wird der Service ausgebaut? Werden die Paketeinwurfklappen wieder montiert? Kommt die Briefpost wieder früher? Werden Zahlungen am Schalter wieder gebührenfrei? Verlängern sich die Schalteröffnungszeiten? Wird die Briefkastendichte besser? Hm? Aber Gratulation zu den Rekordzahlen.
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