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Schweiz Sommaruga: «Ich werde weiterhin Bus fahren»

Die Bundespräsidentin warnt im Zusammenhang mit den Attentaten in Paris vor einer Angstlähmung. In einem Interview mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag» weist sie auf die gute Integration der Schweizer Musliminnen und Muslime hin.

Legende: Video Neujahrsansprache von Simonetta Sommaruga abspielen. Laufzeit 4:25 Minuten.
Vom 01.01.2015.

Im Gespräch mit der Zeitung «Schweiz am Sonntag» zeigte sich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sehr betroffen über die beiden Terrorakte in Paris. Sie warnt aber davor, vor Angst zu erstarren.

Ich werde auch weiterhin auf dem Markt einkaufen.
Autor: Simonetta SommarugaBundespräsidentin

Die Frage, ob sie auch weiterhin die öffentlichen Verkehrsmittel benützen werde, bejahte sie. Sommaruga hob die besonderen Freiheiten der Schweizer Bundesräte hervor: «Ich werde weiterhin Bus fahren und ich werde weiterhin auf dem Markt einkaufen».

Zudem weist sie darauf hin, dass die grosse Mehrheit der Musliminnen und Muslime in der Schweiz sehr gut integriert seien. «Es wäre ein fataler Fehler», so Sommaruga, «die schrecklichen Taten einer ganzen Religion zuzuschreiben». Die Bundespräsidentin stellt ihr Präsidialjahr unter das Motto direkte Demokratie und politische Kultur.

64 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Vollmer, Zürich
    Beim lesen der Kommentare fällt auf, dass mit den rechtsnationalistischen Bürgern kein konstruktiver Diskurs mehr möglich ist. Sie haben ihre Feindbilder längst etabliert & indoktriniert erhalten. Selbst der Aufruf der Bundespräsidentin scheint bei ihnen ungehört zu verhallen. In ihren Vorurteilen versinkend vermögen viele nicht mehr zu unterscheiden, dass ihre Parteiblätter, wie die WW & BZ nur von den «bösen Islamisten» berichten, denn friedliche Muslime sind ja keine Schlagzeilen wert.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Herr Vollmer, ich staune zusehends über Ihre Untoleranz: Ihre Dauerkritik gegen die wählerstärkste Partei, mehrmals pro Tag, mit der unzimperlichen "Hasskeule", ist hier im Forum wohl einmalig! Herr Vollmer, wenn Sie alle andersdenkenden Kommentatoren und deren Klientel ständig zu "rechtsnationalistischen" Bürger(innen) verdammen, wundere ich mich, wie wenig Toleranz Sie zu unserer freien Meinungsäusserung haben! Ich kenne Ihre Meinung nun sehr gut und akzeptiere das problemlos! Tun Sie es auch?
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    2. Antwort von Kurt Vollmer, Zürich
      R. Billiger gerne antworte ich auf ihre Frage. Grundsätzlich respektiere ich andere Meinungen sehr wohl.Es gibt jedoch eine Bedingung: Wer sich als Lebensziel auf die Fahne schreibt, andere Menschen als minderwertig abzukanzeln, wegen ihrer Herkunft & nur weil sie keinen CH Pass oder einen anderen Glauben haben, diskriminieren oder immer wieder schlechte Absichten unterstellt, wird mich als Gegner haben. Vor allem tut die SVP gut daran endlich wieder die Menschenwürde ins Zentrum zu stellen.
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    3. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Tja Herr Vollmer Sie tolerieren Meinungen, aber nur solange sie mit Ihrer einher gehen soviel zu Ihrer " Toleranz " die auch eine Art von Diskriminierung, dass andere Menschen nicht alles gutheissen was Sie für richtig empfinden.
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    4. Antwort von Kurt Vollmer, Zürich
      M.Reck, ich denke, ich habe mich klar und deutlich ausgedrückt. Ich respektiere alle Menschen. Voraussetzung ist eine respektvoll e & ehrende Lebenseinstellung! Doch können sie von mir nun wirklich keine Toleranz erwarten, wenn Menschen andere Menschen nur wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe und ihres Glaubens auf eine herablassende Art & als Parasiten darstellen, bzw. behandeln. DAS, Frau Reck kann keine Toleranz beanspruchen und muss entschieden verurteilt, bzw. angeprangert werden.
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    An alle Spötter und Unwissenden: Es ist gut, dass Frau Sommaruga den Bus nimmt > Frau Widmer-Schlumpf hat nämlich Reklamationen erhalten, weil Sie um 6 Uhr früh mit Stöckelschuhen durch das Wohnquartier ins Büro ging. Auch die anderen Bundesräte kann man zu Fuss in der Stadt antreffen; und z'Märit gehen die auch. Überhaupt sieht und trifft man in Bern immer wieder Persönlichkeiten, die sich ganz frei bewegen (NR, SR, Wirtschaftsvertreter, Dimitri, Knie, usw. usf).
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    1. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Von mir aus kann sie mit dem Trotti fahren, ist mir eigentlich so lang wie breit nur sollte sich langsam Gedanken machen wem sie unterstellt ist und in wessen Diensten sie sich gestellt hat, das ist der Schweiz Souverän und das sollte sie nie vergessen, sie ist in unserem Dienst nicht umgekehrt das vergessen die Bern allzugern.
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    2. Antwort von Kurt Vollmer, Zürich
      Liebe Frau Reck. Ich frage mich woher sie diesem Mut nehmen, in einer Respektlosigkeit so etwas zu verlangen. Ich frage sie, würden sie gleiches auch von Angesicht zu Angesicht einer Bundespräsidentin sagen? Das ist genau das was ich vorhin meinte. Sie fordern Toleranz ein & tun so etwas. Ich erachte es als traurig, wenn Bürger sich auf solche Ebenen hinunter lassen. Gemäss ihren Worten ist Frau Sommaruga wohl eine Sklavin oder Bedienstete von ihnen. Verschoben Weltanschauung sage ich da nur!
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    3. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Sehr geehrter Herr Vollmer schön wie Sie Ihre Einstellung vertreten finde gut, nur hab nicht geschrieben das sie meine Sklavin oder Bedienstete ist, dass ist Ihre Auslegung und Bundespräsident/in wird jeder Bundesrat/rätin so fern er oder sie nicht vorher nicht wieder gewählt wird. Eines können mir glauben ich hab vor sehr vielen Menschen Achtung und Respekt, aber Frau Sommaruga ist Frau Sommaruga mehr ist sie für mich nicht.
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Nachdem SIE ihr Transportverhalten soo klar geaeussert hat, moechte ich nicht mit ihr im gleichen Bus sitzen! Das hat unterdessen jeder Fanati geschnallt, wo SIE sich aufhaelt... warum malt SIE sich nicht eine Zielscheibe auf die Bluse???
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