Zum Inhalt springen

Schweiz Sommaruga verliert Kommunikationschefin

Mit Sylvia Scalabrino verliert das EJPD erneut eine wichtige Mitarbeiterin. Im Departement von Bundesrätin Simonetta Sommaruga scheinen die hohen Anforderungen die Leute zu vertreiben. Schon ihre Vorgängerin hatte nach einer kurzen Amtsperiode das Handtuch geworfen.

Sylvia Scalabrino, Informationschefin von Bundesrätin Simonetta Sommaruga, nimmt nach gut einem Jahr schon wieder den Hut. Sie verlässt das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) Ende Oktober 2013 auf eigenen Wunsch.

Grund dafür seien «trotz guter Zusammenarbeit unterschiedliche Vorstellungen über Fragen der Organisation und der Ressourcen», heisst es in einer Mitteilung des EJPD. Wohin es sie nun zieht, ist unklar. Sie sei offen für neue Aufgaben, sagte sie. Der Informationsdienst wird interimistisch von Scalabrinos Stellvertreter Guido Balmer geleitet.

Vorgängerin ging nach zwei Jahren

Die Informationschefin ist nicht der einzige gewichtige Abgang, den Sommaruga in letzter Zeit hinnehmen musste. Schon Scalabrinos Vorgängerin Christine Stähli blieb kaum zwei Jahre. Auch Michael Leupold, Direktor des Bundesamts für Justiz, sowie Marc Gebhard von der Kommunikationsabteilung müssen ersetzt werden.

Verschiedene Zeitungen hatten gemutmasst, dass die hohe Belastung und die ständige Erreichbarkeit für die vielen Abgänge verantwortlich seien. Die Begründung von Scalabrinos Kündigung bestätigt dies zumindest teilweise.

Mehr zur Person

Mehr zur Person

Sylvia Scalabrino arbeitete von 1988 bis 2012 bei Schweizer Radio DRS. Zuerst als Redaktorin des Regionaljournals Basel und der «Samstagsrundschau», danach als Leiterin Wort bei DRS 2. Ab 2002 war sie stellvertretende Chefredaktorin.

Zuvor war sie Redaktorin bei der «Basler Zeitung» (1986-88) und der «Weltwoche» (1995-96).

18 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marlies Artho, Schmerikon
    Einen Schluss daraus ziehen könnte man, in dem man Bundesräte wählt die auch Fachkompetenz in ihren Departementen haben und nicht nur Kariere tüchtige. Dies müsste man sich überlegen. Denke, dass es auch nicht mehr wichtig sein sollte betreffend Partei, sondern eher nach Fachwissen und im Interesse der Schweiz handeln. In einer Unternehmung werden ja auch nicht Krankenschwestern eingestellt, für das Management. Dies wäre vielleicht eine Überlegung wert. So wie jetzt ist es einfach unhaltbar.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Nun wäre es höchste Zeit, auch Sommaruga zu verlieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlies Artho, Schmerikon
    Bin mir nicht sicher, dass diese Frau wirklich ihre Arbeitsaufgabe bewältigen kann, da dies eine sehr grosse Verantwortung und Belastende Aufgabe ist. Denke nun wirklich , dass für das Justizdepartement eher eine starke Persönlichkeit für diese Aufgabe gewählt werden müsste. Frauen sind vielleicht für solche Departemente zu Sozial und zu stark mit Gefühlen verbunden. Sie hatte ja auch keine Freude ,dies zu übernehmen, da sie ja nicht von diesem Fach kommt. So wird einfach das ganze unzumutbar.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen