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Schweiz Sommaruga wirbt in Madrid für koordinierte Migrationspolitik

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy in Madrid über die Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer diskutiert. Beide waren sich einig, dass es dafür keine nationalen Lösungen gebe.

Legende: Video Bundespräsidentin auf Werbetour abspielen. Laufzeit 2:03 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.07.2015.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga erklärte dem spanischen Ministerpräsidenten den Wunsch der Schweiz, die Zuwanderung eigenständig zu steuern. Sie informierte ihn über die laufenden Beratungen mit Brüssel nach Annahme der Zuwanderungsinitiative am 9. Februar 2014. Laut der Mitteilung unterstützt Spanien diesen Dialog.

Empfang beim König

Neben Rajoy traf Sommaruga in Madrid auch Vize-Regierungspräsidentin und Regierungssprecherin Soraya Saenz de Santamaria, mit welcher sie unter anderem über Massnahmen zur Terrorismusbekämpfung und der Zusammenarbeit der Schweiz und Spaniens im Rahmen der Schengen-/Dublin-Abkommen sprach.

Zuvor empfing der spanische König Felipe VI. die Bundespräsidentin in seiner Residenz. Die beiden würdigten unter anderem die lange Tradition der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Spanien unterhielt laut dem EJPD bereits im Mittelalter eine Gesandtschaft in der Schweiz. Heute leben rund 75'000 Spanierinnen und Spanier in der Schweiz, und über 24'000 Schweizerinnen und Schweizer in Spanien.

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37 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Pfister, Zumikon
    Ich gebe zu. Ich weiss nicht genau wer dieses Misses Sommaruga ist. Aber ich glaube sie macht die Arbeit gut. So auf jeden Fall klingt es von der Grünen Partei. Und ich denke halt gerne immer was die Grüne Partei will. Allerdings hat die Grüne Partei Tessin ja gesagt zur MEI. Finde ich somit auch toll. Darin ist auch Flüchtlingspolitik voll enthalten. Auch dort ist übrigens -auch wenn linke Wutbürger was anderes behaupten- Familiennachzug auch für temporär aufgenomme enthalten. Skandal!
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  • Kommentar von Katharina Müller, 8400 Winterthur
    Da wird ja bei SRF kräftig gelöscht, was das Zeugs hält...mir muss keiner weismachen, dass bei obigem Thema lediglich 35 Kommentare abgegeben wurden.
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    1. Antwort von SRF News
      Tatsächlich wird bei diesem Artikel «kräftig» kommentiert». Und tatsächlich wird «kräftig gelöscht», weil leider die gewählten Ausdrucksweisen mehr als nur die Netiquette sprengen.
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Das geht noch eine Weile in ganz Westeuropa gut, mit den Flüchtlingen. Jeder kann ja kommen und wird kommen um zu bleiben. Dann kippt die Situation und dann wird im Eilverfahren ausgewiesen, um Unruhen zu unterbinden. Vorprogrammierte Sache!
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