Sozialhilfe-Software: Zürich, Bern und Basel spannen zusammen

Die drei grössten Deutschschweizer Städte wollen eine einheitliche Software-Lösung für die Bearbeitung von Sozialhilfe.

Die Städte Zürich und Bern sowie der Kanton Basel-Stadt wollen bei der Sozialhilfe-Fallführung zusammenspannen und eine gemeinsame Software-Lösung einführen. Zu diesem Zweck haben sie den Verein «Citysoftnet» gegründet.

Wie das Zürcher Sozialdepartement mitteilte, kommen die jetzigen Software-Lösungen in ein paar Jahren an ihr Lebensende. Anstelle von drei individuellen suchen nun die drei grössten Schweizer Städte eine gemeinsame Lösung.

Dies erhöhe die Chancen, dass sich das neue Fallführungssystem zu einem Schweizer Standard entwickeln könnte, heisst es in der Mitteilung. Auch bräuchten Weiterentwicklungen nicht separat in Auftrag gegeben werden und zudem seien einheitliche Schnittstellen für Datenlieferungen an Bund und Kantone möglich.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Debatte gegen steigende Sozialkosten

    Aus Schweiz aktuell vom 1.12.2014

    Das Zürcher Kantonsparlament sagt mit 88 Stimmen deutlich Ja dazu, den Soziallastenausgleich zwischen den Gemeinden genau unter die Lupe zu nehmen. Die zuständige Kommission soll nun dem Rat Lösungen vorschlagen, wie die Soziallasten zwischen armen und reichen Gemeinden anders verteilt werden können.