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Sparmassnahme des BAG Bund senkt Preise von 350 Medikamenten

Die Medikamente werden regelmässig auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft.
Legende: Die Medikamente werden regelmässig auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft. Keystone
  • Das BAG hat im vergangenen Jahr rund 1000 von der Grundversicherung vergütete Medikamente überprüft.
  • Als Resultat der Untersuchung senkt es die Preise von 350 Medikamenten und spart so voraussichtlich rund 60 Millionen Franken ein.
  • Ob alle Preisreduktionen realisiert werden, ist noch offen. Einige Zulassungsinhaber haben mit Beschwerde gedroht.

Die von der Grundversicherung vergüteten Medikamente werden alle drei Jahre auf ihre Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit überprüft. Wenn sich zeigt, dass der geltende Preis für ein Medikament zu hoch ist, verfügt das BAG eine Preissenkung.

Nach Angaben des Bundesamtes konnten zwischen 2012 und 2014 so rund 600 Millionen Franken gespart werden.

Die nun beschlossenen Preissenkungen werden ab 1. Januar 2018 schrittweise umgesetzt. Insgesamt erwartet das BAG für die Periode 2017 bis 2019 Einsparungen von 180 Millionen Franken.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Ein längst überfälliger Schritt. Wurde bisher durch den BR verschlaffen, da dieser die Sorgen der Normalbürger/innen nicht wahrnehmen kann.
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    1. Antwort von Stefan Gruber (steber)
      Und trotzdem wird Ihre Krankenkassenprämie nächstes Jahr deutlich ansteigen. Ich erinnere gerne daran: von den gesamten Gesundheitskosten machen die Medikamente nur rund 8 % aus. Wer spart an den 92 % der anderen Kosten? Da macht man sich unbeliebt und lässt es bleiben.
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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Was sind ychon 350 Medikamente, angesichts der Unmengen überteuerter Chemie, die Jahr für Jahr in der Scheriz verkauft werden. Es ist doch einfach lächerlich, wenn ein in der Schweiz hergestelltes Medikament zwischen 20 und 80 % mehr kostet als im grenznahen Ausland. Da sind dann die Klagen wegen höheren Kosten absolut nicht gerechtfertigt.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Bund senkt Preise von 350 Medikamenten. Oh, wie schön. Schöne Ersparnisse für KK und Prämienzahler. Dafür nimmt die Grundversicherung das Wellnessprogramm (REHA) in einem Luxushotel auf dem Bürgenstock im Katalog auf. Was das wohl kosten wird? Wer würde da nicht gerne hingehen. Frage mich, wie viel die Prämienzahler schlussendlich noch einsparen können? Das grosse Sparen wird wieder im Sande verlaufen. Das sind wir vom BAG gewohnt.
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