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Knebelverträge von booking.com Ständeratskommission will Hoteliers befreien

Legende: Audio Hoteliers sollen ihre Preise frei bestimmen können abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
00:52 min, aus Heute um Vier vom 03.02.2017.
  • Viele Buchungsplattformen verlangen, dass die Hotels auf ihren eigenen Websites keine günstigeren Zimmerpreise anbieten als auf der Plattform.
  • Diese sogenannten Preisparitätsklauseln sollen in der Schweiz nun verboten werden.
  • Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK) hat die Motion von CVP-Ständerat Primin Bischof fast einstimmig angenommen.
  • Die Preisparitätsklausel behindere den Wettbewerb, argumentiert die Kommission.
  • Der Bundesrat lehnt die Motion ab. Das Kartellgesetz schütze den Wettbewerb ausreichend.
  • Nun wird der Ständerat in der Frühjahrssession über das Verbot befinden müssen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von A. Moser (AM)
    Wie wäre es, wenn Schweiz Tourismus anstatt immer nur zu jammern und Subventionen zu verlangen einfach eine eigene Vermittlungsplattform aufbauen würde? Natürlich braucht das etwas Zeit - aber je weniger schweizer Hotels auf den internationalen Plattformen inserieren, desto interessanter würde eine schweizerische Lösung, welche man evt. sogar auf den gesamten Alpenraum ausweiten könnte? Aber eben, man jammer lieber und macht teure Gesetze - der Steuerzahler wirds dann schon richten!
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Gute Entscheidung. Im Internet entwickelt sich gerade so etwas wie ein Turbo-Neoliberalismus, der, gesteuert von grossen ausländischen Plattformen, nationalen Gegenaktivitäten gar keinen Platz lässt. Diesen enthemmten Aktivitäten darf man ruhig auf Gesetzesebene begegnen. Wobei dies das Hotelgewerbe nicht von der Pflicht befreit, in der Preisgestaltung mutiger zu werden und transparent neue Kanäle zu erschliessen.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich wäre schon froh, wenn die Holtelvermarktung, besonders in den Zentren, von der aggressiven + billigen Art, zurück zu einem einfachen + freundlichen Auftritt kommen könnte. Wir sind ein so kleines Land und wir haben auch sehr gute IT-Leute, die in einem so kleinen Umfeld die besseren Angebots-Strategien entwickeln können. Wir müssen uns eher nicht an globalen Strategien orientieren. Eine einzige Schnittstelle aus dem Schwezer zum Globalen Markt würde genügen. Österreich würde evtl. mitmachen.
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (Brücken- statt Mauerbau!)
      Immer wieder spannend, ihre Sichtweise. Ich frage sie ganz einfach: Weshalb haben die CH Hoteliers bis jetzt nichts zu Stande gebracht? Und nun wachen sie auf und rennen als erstes zum Staat, der soll ihre Unfähigkeit wieder mit einem Gesetz richten. Wenn ich ihre Kommentare lese,regen sie sich doch immer ob jenen Menschen auf,welche dem Staat auf der Tasche liegen. Jetzt scheint es gut zu sein,weil die Hoteliers keine Muslime & keine Flüchtlingen sind. Ende gut, alles gut M.Roe, oder?
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