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Kältewelle in der Schweiz Starker Schneefall bringt Chaos auf der A1 in der Romandie

Legende: Video Bise am Genfersee abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Vom 17.01.2017.
  • Zwischen Aubonne und Rolle VD wurden grosse Schneemassen auf die A1 geweht, worauf die Autobahn in Fahrtrichtung Genf gesperrt werden musste.
  • Die Waadtländer Polizei schickte Schneeräumungsgeräte auf die Autobahn.
  • Trotz der schwierigen Fahrverhältnisse gab es wenig Verkehrsunfälle.
  • Auch im Bahn- und Schiffsverkehr, Link öffnet in einem neuen Fenster gab es starke Einschränkungen.

Eine stürmische Bise hat die Genferseeregion und die westlichen Jurahöhen fest im Griff. Die Böen am Genfersee erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde, auf dem Berggipfel La Dôle im Waadtländer Jura wurden gar bis zu 140 Kilometer pro Stunde gemessen.

Wegen der starken Schneefälle und musste nicht nur die A1 zwischen Aubonne und Rolle (VD) vorübergehend gesperrt werden, auch in den Regionen La Côte im Valée de Joux und im nördlichen Kantonsteil der Waadt gab es Verkehrsprobleme.

Kursschiffe bleiben in den Häfen

Im Zugverkehr fielen zwischen Morges und Allaman und zwischen Vallorbe und Le Brassus mehrere Züge aus oder verkehrten mit Verspätungen. Zwischen Lausanne und Genf fielen wegen vereister Bahnanlagen auch Schnellzüge aus. Wegen der starken Winde blieben zudem sämtliche Kursschiffe auf dem Genfersee in den Häfen. Auch morgen Mittwoch werden keine Schiffe verkehren.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Diethelm (Okapi)
    Heute wird rund 3x mehr Salz gestreut als noch Mitte 90er-Jahre. Das meiste gilt den 2 cm Schnee, die der Schneepflug zurücklässt. Dabei wird der Strassenbelag um einige Grad unterkühlt. Wenn es (weiter-) schneit, hat man mit grossem Aufwand Eis produziert. Bei tiefen Temperaturen werden dem NaCl zur rascheren Wirksamkeit das noch aggressivere CaCl2 beigemischt. Dies führt bei 0° und geringer Luftfeuchtigkeit zum seifigen Hexahydrat, Fachleuten bekannt als «chemische Glätte». Leider nur ihnen!
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  • Kommentar von Andreas Diethelm (Okapi)
    "Trotz der schwierigen Fahrverhältnisse gab es wenig Verkehrsunfälle." Genau das ist der Punkt: Die Deutsche Bundesanstalt für Strassenwesen konstatiert bei lediglich geräumten Fahrbahnen weniger Unfälle und geringere Kosten als auf gestreuten (Splitt und Salz), weil auf bewusster auf die winterlichen Gefahren reagiert wird. Ihre Empfehlung: «weisser Winterdienst». Das Strassenverkehrsgesetz (Art. 29 und Art. 31-32) ist der Schlüssel zur Bewältigung winterlicher Verkehrserschwernisse
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