Zum Inhalt springen

Schweiz Strafverfahren zur Affäre Hildebrand eröffnet

Die juristische Aufarbeitung der Ereignisse rund um den Rücktritt des früheren Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand geht weiter. Die Bundesanwaltschaft hat nach eigenen Angaben ein Strafverfahren eröffnet.

Die Bundesanwalt (BA) bestätigte einen Bericht der «Weltwoche», wonach sie ein Strafverfahren in der Affäre Hildebrand eröffnet hat. Über den Inhalt des Verfahrens machte die BA keine Angaben.

Angaben, wonach neben dem ehemaligen Nationalbankpräsidenten Philipp Hildebrand auch der frühere Bankratspräsident Hansueli Raggenbass im Fokus steht, dementierte die BA hingegen. «Die Bundesanwaltschaft führt kein Verfahren gegen Herrn Raggenbass», stellte eine Sprecherin klar.

Hermann Lei zum Teil entlastet

Weil er Bankdaten der ehemaligen Nationalbankchefs Hildebrand an die Medien weitergegeben haben soll, war der Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei unter Beschuss gekommen. Nun soll die Angelegenheit mit einem Strafbefehl erledigt werden. Mehr.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Katharina Müller, 8400 Winterthur
    Endlich eine Nachricht, die das Gefühl vermittelt, es gäbe doch noch Gerechtigkeit. @Fadri Pitsch Warum wünschen Sie, dass es den Altbundesrat endlich erwischt? Was hat er sich zu Schulden kommen lassen? (Hinweis zu Netiquette : Er heisst Christoph Blocher und nicht Christöphli Blöcherli. Sonst müssten Sie sich ja auch Fadrili Pitschli nennen!)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Fadri Pitsch, 8004 Zürich
    Da hoffe ich doch, dass es den alt Bundesrat endlich erwischt. Seine Lügen müssen irgendwann reichen. Da nützt ihm seine Schlauheit auch nicht mehr weiter. Wo nur Schlauheit herrscht ist das Falsche nicht weit. Dass Hildebrand unklug gehandelt hat ist mir auch klar. Doch Blöcherli geht es nur um die erlittenen Niederlagen als VR und Bundesrat. Die Abwahl von Christöphli hat mir als Rätoromane sehr gefallen. War nicht aleine im öffnen von Magnum Champus.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Arnold Ganz, Möhlin
      Fadri Pitsch: "Wo nur Schlauheit herrscht ist das Falsche nicht weit" Wo haben sie den diese Weisheit her Herr Pitsch? Das würde ja umgekehrt etwa heissen :" Wo keine Schlauheit herrscht, wird das Richtige sicher nahe liegen!" Möglicherweise ist das ja bei den Rätoromanen so, wer weiss das schon?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Arnold Ganz, Möhlin
    Es hat lange gedauert, aber scheinbar gibt es doch noch Gerechtigkeit in unserem Land. Es ist jetzt nur zu hoffen, dass die Bundesanwaltschaft gründlicher ermittelt als die damals beauftragte PUK. Um diesen Fall vollständig aufzuklären, ist es sogar opportun, das Bankgeheimnis entsprechend zu lüften und die privaten Bankaktivitäten Hildebrands während seiner gesamten Amtsdauer unter die Lupe zu nehmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      @A.Ganz/Erhoffen Sie sich nicht all zuviel von diesem juristischen Verfahren.In diesen"trüben Gewässern"zu ermitteln,ist höchst komplex.In dieser"Brühe" "Gerechtigkeit" finden zu wollen,ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.Wenn dies möglich wäre,wäre der Tatbestand des"Insider-Handels"eine Kreation,die aus dem Land der Märchen.Umsonst werden nicht"jenste"Daten gesammelt.Diese Art von Daten sind weitaus"relevanter"als diejenigen welche scheinbar terroristische Aktionen verhindern sollten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen