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Strassenfahrzeuge 2017 Fahrzeug-Bestand knackt 6-Millionen-Grenze

  • 2017 sind in der Schweiz erstmals mehr als 6 Millionen motorisierte Strassenfahrzeuge eingelöst worden. Dies teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.
  • An der Spitze stehen die Güterfahrzeuge, ihre Neuzulassungen erreichen einen Rekordwert.
  • Bei den Personenwagen sorgten vor allem Dieselfahrzeuge für eine abflachende Zunahme der Neuzulassungen.
Eine Auto-Kolonne im Rückspiegel eines Autos fotografiert.
Legende: Die Neuzulassungen allein der letzten 12 Jahre benötigen zusammen so viel Raum, wie der Thunersee. Keystone

Fast 10 Prozent weniger neue Dieselautos sind 2017 in der Schweiz in Verkehr gesetzt worden, 9.4 Prozent um genau zu sein. Zugelegt haben dagegen die benzinbetriebenen Fahrzeuge (+2,8 Prozent) sowie die relativ kleinen Sparten der Hybrid- und der Elektroautos (+11,9 Prozent bzw. +39,8 Prozent).

Insgesamt waren 2017 in der Schweiz erstmals mehr als 6 Millionen motorisierte Strassenfahrzeuge eingelöst: Mit rund 6'053'000 Einheiten wurde der Wert aus dem Vorjahr um 1,2 Prozent oder 73'000 Fahrzeuge übertroffen.

Motorräder legen kräftig zu

Der Motorfahrzeugbestand ist somit innerhalb von 12 Jahren um mehr als 1 Million Fahrzeuge angewachsen. Würde man alle diese Wagen auf einem einzigen Platz mit lückenlos aneinandergereihten Parkfeldern versammeln, wäre dessen Fläche mit 57 Quadratkilometern grösser als jene des Thunersees (48 km2).

Die grösste Fahrzeuggruppe nach den Personenwagen stellen die Motorräder dar, von denen 2017 genau 729'149 Stück immatrikuliert waren. Das sind 1,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Noch voll im Würgegriff der Transportindustrie, die immer noch mit dem Traum der unendlichen Freiheit, Mobilität in unberührter Natur für ihre Stehzeuge wirbt. Wie nennt sich das kollektiver Wahn? oder einfach Trägheit und Faulheit? oder ist gar so, dass ein jeder seine tägliche Portion Abgase intus haben muss, um überhaupt noch funktionieren zu können? Wie viele Tage pro Jahr muss einer eigentlich für sein Auto arbeiten?
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Nur eine der vielen ruinoesen Dichtestresssumpfblueten. Es braucht nicht nur zusaetliche zigmilliardenteure Autobahnen. Auch die Parkplaetze werden rasant nicht nur teurer sondern auch rarer. Zudem wird die Rechnung einmal mehr dem Buerger fuer seine Occasion praesentiert, waehrend sich die Fuhrhalter weiterhin um die alleinige Finanzierung der von ihnen verursachten Tragfaehigkeitsmehrkosten von Autobahnen, Strassen und Bruecken futieren....
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Ade Agenda2030!
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