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Studie der Credit Suisse Renten werden rapide sinken

  • Die Credit Suisse geht von rapide sinkenden Renten aus.
  • Die Bezüge aus der ersten und zweiten Säule schrumpfen laut der Grossbank bis zum Jahr 2025 auf unter die Hälfte des letzten Lohns.
  • Bei hohen Einkommen seien die Einbussen noch höher.
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Aus dem Archiv: Pensionskassen im Dilemma
Aus ECO vom 09.09.2019.
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Zu diesem Schluss kommen die Pensionskassenexperten der CS in einer am Mittwoch veröffentlichten Pensionskassenstudie. Das System der beruflichen Vorsorge stehe bekanntlich vor zwei grossen Herausforderungen: der steigenden Lebenserwartung und dem wohl längerfristig anhaltenden Tiefzinsumfeld.

Im Jahr 2010 konnten frisch Pensionierte noch mit gut der Hälfte (57 %) ihres letzten Lohnes als Rente rechnen. Im Jahr 2025 hingegen dürfte dieser Wert gemäss den CS-Studienautoren auf 46 Prozent sinken.

Gutverdienende sind stärker betroffen

Personen, die in ihrem Berufsleben weniger gut verdient haben, seien indes weniger stark von den sinkenden Renten betroffen als Gutverdienende. Dieser Umstand sei darauf zurückzuführen, dass die über die AHV ausbezahlten Renten in geringerem Masse vom Einkommen abhängen als die Pensionskassenguthaben.

Laut CS schrumpfen die Rentenauszahlungen für das untere Lohndrittel bis 2025 um bis zu 8 Prozentpunkte auf 50 Prozent des letzten Lohnes. Bei hohen Einkommen fällt der Rückgang aufgrund der kleineren Umwandlungsätze von 51 Prozent auf noch 37 Prozent deutlicher aus.

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Aus dem Archiv: Kleinerer Umwandlungssatz führt zu Rentenlücke
Aus ECO vom 09.09.2019.
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69 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Es läuft was schief, dafür sind aber viele Faktoren zuständig. Banken und PK Vetwalter schauen sicher zuerst dass es ihnen gut geht...das sollte man regulieren und abstellen. Die Wirtschaft und Finanzwelt hat eine eigene Dynamik...
    Fakt ist das Versprochene von einst wird so nicht mehr einzuhalten sein, aber die Mittel und Entscheidungen die PK und Politik sind wenig wirksam, einfallslos.
    Ihr müsst den Gürtel enger schnallen, siehe Deutschland mit Renten um 1500 Euro...no way back.
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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Pensionskassen beruhen auf dem Märchen, dass Bäume in den Himmel wachsen. Einmal mehr ging der Bürger der Finanzwelt auf den Leim, hätte man nur auf die AHV gesetzt, wären wir und der Immobilienmarkt an einem ganz anderen Ort.
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  • Kommentar von Norbert Zehner  (ZeN)
    Nur kräftig links-grün wählen, Energiewenden und Klimanotstände umsetzen, mit Garantie sinken die Umwandlungssätze innert wenigen Jahren auf 1/3 runter. Man schaue sich nur mal Performance von als nachhaltig bezeichneten Investitionsvehikel über letzte paar Jahre. Ein CH-Beispiel dieser "Top-Performer" ist der Solarzellen Anlagenhersteller Meyer-Burger aus Thun, hochgejubelt vor 10 Jahren dümpelt die Aktie bei 3-5% von damals, ausser (hochbezahltem) Management ist nichts mehr geblieben in CH.
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    1. Antwort von René Balli  (René Balli)
      @ZeN: Vielleicht ist links-grün wählen wirklich besser als FDP, SVP, CVP und Co., welche uns die unsäglichen Pensionkassen eingebrockt haben! In Sachen Pensionskassen ist die FDP einer der federführenden Parteien und genau diese hat sich kurz vor den Wahlen ein grünes Mäntelchen umgehängt. Wie glaubwürdig sind denn solche Machenschaften?
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