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Schweiz SVP-DV: Toni Brunner wettert über «Landesverräter»

An der Delegiertenversammlung der SVP macht Toni Brunner Stimmung gegen den Bundesrat. Der Parteipräsident freut sich auf einen Kampf wie einst gegen den EWR.

Legende: Video Parteiversammlung der SVP abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 24.08.2013.

SVP-Parteipräsident Toni Brunner hat an der Delegiertenversammlung zum Rundumschlag gegen den Bundesrat ausgeholt. Die SVP richte sich auf einen Volksabstimmung über die institutionelle Anbindung an die Europäische Union ein.

«Das gibt einen Kampf wie 1992, als es das Ansinnen von Bundesrat und Verwaltung war, die Schweiz in den EWR zu führen», kündigte Brunner vor den Delegierten in Genf an. Die SVP sei bereit für den Widerstand.

SVP lehnt Erbschaftssteuerabkommen ab

Dafür müsse man die Kräfte bündeln, Verbündete ins Boot holen und die «Landesverräter beim Namen nennen». Der SVP-Nationalrat kritisierte vor allem das im Verlauf der Woche vorgestellte Verhandlungsmandat mit der EU.

Weiter werde die SVP das Erbschaftssteuerabkommen mit Frankreich geschlossen bekämpfen. Die Delegierten der SVP fassen ihre Parolen zur Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, über die am 22. September abgestimmt wird.

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154 Kommentare

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  • Kommentar von Katharina Müller, 8400 Winterthur
    Man wundert sich, die Kommentarfunktion wurde bei dieser Nachricht noch nicht deaktiviert, bei der Arena-Nachricht jedoch schon gestern... Ich weiss, dieser Beitrag fällt wieder unter die Zensur...
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  • Kommentar von S. Nogler, Bever
    Ich finde gewisse Kommentare sehr seltsam hier. Der Bundesrat führt sehr wohl das Volkswillen aus gemäss der ihnen durch die Bundesverfassung, die Gesetzen und die Verordnungen verliehene Rechte. Wäre dem nicht so, wäre sicherlich schon sehr oft bei den Gerichten geklagt worden - denkt mal darüber nach! Das es in der Politik (inkl. SVP) hauptsächlich um Macht geht weiss man seit den alten Pharaoen aus Ägypten, dass das einfache Volk und die Armen nichts zu sagen haben schrieb bereits Salomon.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Sie haben Recht. Allerdings politisiert der Bundesrat nie im Sinne der SVP. Die sind gegen die Institutionen, ganz gleich was diese auch machen.
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    2. Antwort von A.Käser, Zürich
      @S.Nogler/Wer kann es sich leisten bei Gerichten zu klagen?Mit Zeit und Geld?Die meisten schwimmen mit Ihrem Leben um die Wette um nicht unterzugehen.Zynischer Kommentar.Nach mehreren tausend Jahren und einer extremen Bevölkerungszunahme sollte man von Kulturen erwarten können,dass sie sich auch in menschlicher Hinsicht entwickeln.
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Es geht nicht nur um die Frage "ob es uns in der EU oder ausserhalb der EU" besser gehen würde. Die Wirtschaft schluckt alles, allerdings nur dann und sofern diese auch davon profitieren kann. Die Menschen in Europa können gar nicht so "gleichgeschaltet" werden, dafür sind die Unterschiede innerhalb Europas nach wie vor viel zu gross. Alleine die Sprachenvielfalt ist nicht nur eine Herausforderung, sondern sogar auch ein Problem. Warum merken die das in Brüssel nicht ????
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Die Sprachen seien ein Problem? Dann müsste aber auch die Schweiz aufgeteilt werden. Tatsache ist, dass in Zukunft auch bei weniger anspruchsvollen Berufen Englischkenntnisse unabdingbar sind. Die Globalisierung und Liberalisierung bringt es mit sich, dass die Berufe anspruchsvoller werden und dass man nicht mehr das ganze Leben lang die gleiche Tätigkeit verrichten kann. Ebenso muss man mit der Wohnsitznahme beudeutend flexibler werden. Darum ist für die Wirtschaft die Personenfreizügigkeit wic
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    2. Antwort von A.Käser, Zürich
      @A.Planta/Flexibilität ist sehr gut,aber nur wenn sie freiwillig geschieht und nicht aus REIN wirtschaftlichen Gründen.Ansonsten leistet sie der Vereinsamung und Ausgrenzung des Individuums Vorschub.Zu starke Völkerwanderungen tragen im Übrigen dazu bei,dass sich demokratische Systeme nur schwer etablieren oder gelebt werden können.Sie begünstigen Klassen- und Parallel-Gesellschaften mit all den Nachteilen,wie wir sie gegenwärtig beobachten können.Teile und herrsche(immer noch?)!
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      A.Käser, Zürich Ich würde ihnen anraten, sie buchen sich einen Termin für den nächsten G 20 Gipfel und sagen den Mächtigen dieser Welt, wie die Welt in Zukunft organisiert sein solle.
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