Zum Inhalt springen

Schweiz Swiss muss Sicherheit in ihren Flugzeugen verbessern

Die Swiss muss die Massnahmen zum Schutz gegen verbotene Gegenstände und unbefugte Personen an Bord ihrer Flugzeuge verbessern. Das Bundesgericht hat eine Verfügung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) bestätigt. Die Airline scheint ratlos.

Swiss-Logo am Flughafen Kloten mit Passagieren.
Legende: Einsteigen wollen viele Passagiere mit viel Gepäck. Aber wer und was darf mit? Keystone

Zwischen 2006 und 2011 hatten europäische und lokale Sicherheitsbehörden Inspektionen bei der Swiss durchgeführt. Dabei ergaben sich im Bereich der Sicherheitsdurchsuchung von Flugzeugen sowie bei der Sicherung vor unbefugtem Zutritt ungenügende Ergebnisse.

Was tun?

Das BAZL forderte die Swiss auf, Massnahmen zur Erfüllung der Vorschriften sicherzustellen. Die Swiss hatte argumentiert, aus der BAZL-Verfügung gehe nicht ausreichend hervor, was sie tun müsse. Laut Bundesgericht verweist die Verfügung des BAZL auf Normen, welche ausreichend klar sind. Schon das Bundesverwaltungsgericht hatte so entschieden.

Ziel sei es, dass sich keine verbotenen Gegenstände und unbefugten Personen an Bord von Flugzeugen befinden dürften. Die Swiss hat drei Monate Zeit, um die Erfüllung der Anforderungen nachzuweisen, andernfalls droht ihr eine Busse von bis zu 20'000 Franken. Die Fluggesellschaft wollte keine Stellung zum Urteil nehmen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von joerg kretz, guntershausen
    ...zahlt die Busse und dann hat sich's! Billiger geht es nicht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von G. Niedermann, Zürich
    Dieser ganze Sicherheitswahnsinn kommt aus den USA und ganz klar, übernimmt die EU alle Vorschriften. Unsere Inspektoren tun dasselbe, ordnen den Wahnsinn wohl auch auf Inlandflügen an! Die Amis lieben es, wenn das Grossmütterli sich bis auf die Unterhosen durchchecken muss, das beruhige die andern oder werdende Passagiere! Fliegen ist nicht mehr Erholung, Stress für Personal und Passagier.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von juerg stucki, Rotorua NZ
      G. Niedermann: sicherheitswahnsinn vielleicht, aber es wird immer wieder versucht sprengstoffe auf flugzeuge zu schmuggeln. (fact of life!) Amerika hat seit den attentaten auf die beiden towers den laden dicht gemacht und wer dort hin- oder durchfliegt muss das in kauf nehmen. - lieber das als die alternative... selber fliegen wir daher immer entweder via Singapore, Kuala Lumpur oder Dubai in die heimat.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von M. Keller, Thurgau
      J. Stucki: der letzte Fall, bei dem es Sprengstoff im Flugzeug gab, war dieser Nigerianer, der TNT in der Untershose hatte. Der ging sogar (in Amsterdam) durch den Körperscanner, in Nigeria Pat-Down & Metalldetektor, er hatte den Zip-Beutel benutzt und alles... Denoch ist die explosive Unterhose niemandem aufgefallen... Die ganzen Sicherheitsschikanen sind für die Katz. Bis auf die Tetha-Strahlung der "Naktscanner"; die Onkologen werden sich über die künftige Kundschaft freuen
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von juerg stucki, rotorua nz.
    die Eispickel fehlen ! was nuetzen schwimmwesten ueber den alpen......
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
      @Juerg Stucki: ...die Sändelisachen ebenfalls. Was nützen denn Eisbickel und Schwimmwesten über der Sahara?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen