Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Tag der Arbeit ganz im Zeichen der AHV

«Gemeinsam kämpfen – für eine starke AHV»: Unter diesem Motto begehen die Gewerkschaften die rund 60 Veranstaltungen in 20 Kantonen. Und wollen dabei «Sand in den Motor der sozialen Demontage» schütten.

1. Mai-Kundgebung im letzten Jahr in Zürich.
Legende: Die Gewerkschaften wollen heute 20 Kantonen gegen die soziale Demontage kämpfen. Keystone/ARCHIV

Der Tag der Arbeit steht dieses Jahr im Zeichen der AHV. Die Gewerkschaften stellen den 1. Mai unter das Motto «Gemeinsam kämpfen – für eine starke AHV». Bei diesem Kampf geht es laut SGB um mehr als nur um die AHV. Es gehe darum, Sand in den Motor der sozialen Demontage zu schütten – und Öl ins Getriebe der Gerechtigkeit zu schütten, schreibt der Gewerkschaftsdachverband Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB) auf seiner Internetseite.

In einer Zeit, in der die Arbeitgeber den starken Franken zum Anlass nähmen, massenhaft Stellen abzubauen, in der die Gräben zwischen reich und arm immer grösser würden und in der Arbeitgeber und bürgerliche Parteien in der AHV permanent Leistungen abbauen wollten, gelte es gemeinsam zu kämpfen für Würde und soziale Gerechtigkeit, für Arbeit und gute Arbeitsbedingungen.

Rund 60 Veranstaltungen in 20 Kantonen

Unter diesem Motto finden laut einer Liste des SGB an die 60 1.-Mai-Feiern in 20 Kantonen statt. Mit traditionellen 1.-Mai-Umzügen, Wanderungen, Rundgängen, Referaten, Poetry Slams oder Konzerten wird der Tag der Arbeit gefeiert.

An der Feier in Aarau hält SP-Bundesrat Alain Berset eine Ansprache. Seine Partei- und Amtskollegin Simonetta Sommaruga stattet dem Kantonsspital Winterthur einen Besuch ab.

Gewerkschaftsbund-Präsident und Ständerat Paul Rechsteiner ist in der ganzen Schweiz unterwegs: Von Spiez und Thun über Zofingen bis Zug und Bülach wird er Ansprachen halten oder die Festlichkeiten moderieren. Nicht mit von der Partie ist dieses Jahr SP-Parteipräsident Christian Levrat, er weilt laut Angaben seiner Partei im Ausland.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Meine Solidarität für den Sozialstaat, auch für die AHV ist tot. Spätestens seit SGB und SP als friedliche Veranstalter des Tages der Arbeit, keine solidarische Verantwortung für verursachten Schäden Ihres linksautonmen Bodenpersonals übernimmt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Escher (Peter)
    Nicolas Dudle (Nicolas Dudle), Küssnacht / .." die schwächsten und ärmsten Leute " -das sind die Schweizer, welche nach über 40 Jahresbeitrag - Zahlungen an AHV, BVG und, und , und ...., beim Existenz - Minimum weniger erhalten, als ein Migrant !!!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Walter Starnberger (Walter Starnberger)
    Die Schweiz ist keine Insel. Als weltoffenes Land muss sich unsere Wirtschaft den Gegebenheiten anpassen, und das heisst konkurrenzfähige und damit tiefe Löhne für schlecht qualifizierte Mitarbeiter. Das wollen die Gewerkschaften aber nicht begreifen, nachvollziehbar da sie ja von Mitgliederbeiträgen leben. Entweder schaffen es die Gewerkschaftsverbände sich zu globalisieren, wie die Wirtschaft auch, oder sie gehen als nationale Ueberbleibsel der Geschichte unter. Und das hoffentlich bald.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen