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Terror-Verdacht Verhaftete Terrorverdächtige werden ausgewiesen

Legende: Video Terrorismus-Verdächtige verhaftet abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.10.2017.
  • Das im Tessin verhaftetes Paar wird ausgewiesen. Es steht unter Verdacht, Verbindungen zum Messerattentäter von Marseille zu haben.
  • Der Mann ist ein Bruder des mutmasslichen Marseille-Attentäters und bekannt wegen Dschihad-Verbindungen.

Ein am Sonntagabend im Tessin verhaftetes Paar wird ausgewiesen. Wie das Bundesamt für Polizei mitteilte, gefährden die beiden die innere Sicherheit der Schweiz. Der Mann ist ein Bruder des mutmasslichen Marseille-Attentäters.

Zudem ist er ausländischen Polizeibehörden bekannt wegen seiner Verbindungen zu dschihadistischen Terrororganisationen, wie das fedpol mitteilte. Seine Rolle am Messer-Attentat von Marseille mit zwei Opfern ist den Angaben zufolge unklar.

Das Paar wird in Auslieferungshaft genommen. Kantons- und Bundesbehörden arbeiten eng zusammen. Die Verhaftung der beiden in der Empfangsstelle Chiasso erfolgte auf einen Haftbefehl des fedpol.

Weitere Geschwister in Italien und Tunesien verhaftet

Ein 29-jähriger Tunesier hatte am 1. Oktober vor dem Bahnhof von Marseille zwei junge Frauen mit einem Messer erstochen. Soldaten erschossen den Täter, der «Allah ist gross» gerufen haben soll. Für die Behörden blieb unklar, ob es sich tatsächlich um einen islamistischen Anschlag handelte.

Ein weiterer Bruder und des Attentäters von Marseille war am Samstag im norditalienischen Ferrara ebenfalls festgenommen worden. Er wird verdächtigt, seinen Bruder radikalisiert zu haben. Dieser Bruder habe in Syrien und im Irak gekämpft, er habe «militärische Erfahrung», sagte der Chef der italienischen Anti-Terror-Polizei.

Zudem waren am Freitag in Tunesien ein weiterer Bruder und eine Schwester des Täters festgenommen worden. Sie wurden von Anti-Terror-Ermittlern befragt.
Nach vier Tagen in Polizeigewahrsam wurden die beiden wieder freigelassen. Die Geschwister hätten mit dem Angriff in Frankreich «nichts zu tun», teilte die tunesische Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

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