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Schweiz Terrorismus als grösste Bedrohung

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat sich in Zürich mit US-Justizministerin Loretta Lynch zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Im Zentrum des Treffens standen verschiedene Justiz- und Sicherheitsfragen.

Legende: Video Konferenz der Staatsanwälte abspielen. Laufzeit 02:16 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 14.09.2015.

Staatsanwälte aus 170 Nationen tagen derzeit in Zürich. Schwerpunkte der Jahreskonferenz der Internationalen Vereinigung der Staatsanwälte sind Wirtschaftskriminalität und Korruption. Aber auch andere Bedrohungsszenarien tauchen auf dem Radar der Ermittlungsbehörden auf. Allen voran: Der Terrorismus.

US-Justizministerin Loretta Lynch und Amtskollegin Simonetta Sommaruga zeigten sich besorgt über die Zunahme terroristisch motivierter Reisen und entsprechender Propaganda im Internet. Sommaruga habe Lynch in diesem Zusammenhang über die Task Force «Tetra» unter Leitung des Bundesamtes für Polizei (fedpol) informiert.

Offen für verstärkte Kooperation

Die im vergangenen Oktober geschaffene Task Force soll die Lage analysieren, allfälligen Handlungsbedarf aufzeigen und mögliche neue Massnahmen vorschlagen. Im Vordergrund stünden eine bessere Nutzung vorhandener Instrumente, Gespräche mit Internet-Service-Anbietern und die Verhinderung der Radikalisierung von Jugendlichen.

Weiter sagte Sommaruga, die Schweiz sei bereit, die Zusammenarbeit der Polizeistellen beider Seiten im Kampf gegen Schwerverbrechen weiter auszubauen. Diese Zusammenarbeit erfolge derzeit vor allem über Interpol und über die Polizeiattachés beider Seiten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Nein, Kriege sind das Abschäulichste und da mischen auch die USA, die IS, die Imame, die Ayatolas, die Russen und Assad mit. Deshalb kommen die Muslime in Scharen nach Europa!
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Würden unsere "Freunde" aus den USA aufhören die Welt mit Wirtschaftskrieg, Drohnenbomben und militärisch geführten Kriegen zu terrorisieren, würde auch der Radikalisierung der islamistischen Kämpfer Einhalt geboten. Allerdings kommt die Einsicht reichlich spät, denn die Radikalisierung ist auf beiden Seiten schon sehr fortgeschritten. Demokratie und Menschenrechte gehen zunehmend verloren, und zwar auf allen Seiten.
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