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Ursache unklar Tote bei Flugzeugabsturz im Wallis

Legende: Video Drei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.08.2017.
  • In der Region des Sanetschpasses im Kanton Wallis ist ein Kleinflugzeug auf eine Alp abgestürzt. Die Polizei bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Le Nouvelliste».
  • Bei dem Absturz kamen die drei Insassen ums Leben.
  • Weitere Angaben zu den näheren Umständen des Unfalls konnte ein Polizeisprecher noch nicht machen.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 13:10 Uhr. Das Leichtflugzeug war um 12:55 Uhr in Sitten gestartet und wollte auf dem Flugplatz Biel-Kappelen (BE) landen. Es stürzte in einer Höhe von 2100 Metern über Meer ab. Alle drei Flugzeuginsassen verloren dabei ihr Leben.

Karte
Legende: Das Kleinflugzeug stürzte auf eine Bergwiese beim Sanetschpass. SRF

Daraufhin wurden drei Helikopter der Air-Glaciers aufgeboten, um die Rettungskräfte vor Ort zu fliegen. Zur Bergung der Opfer aus dem Flugzeugwrack wurden die Feuerwehrleute des Flugplatzes Sitten eingesetzt, wie die Kantonspolizei weiter mitteilte.

Die Polizei begab sich ebenfalls vor Ort, um erste Abklärungen zu treffen. Die Absturzursache ist noch nicht bekannt. Auch die Opfer sind formell noch nicht identifiziert.

Verfahren eröffnet

Auf einem Leserreporter-Bild war ein zerstörtes Kleinflugzeug zu sehen, von dem Rauch aufstieg. Laut der Polizei handelt es sich beim Flugzeug um eine Piper Warrior II. Das Flugzeug sei auf eine Freizeit-Fluggruppe aus dem Seeland eingetragen, wie ein Skyguide-Sprecher sagte.

Tweet von Le Nouvelliste

Die Untersuchungen zum Unfall leitet die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust). Zudem stehe auch die Bundesanwaltschaft (BA) bereits mit der Walliser Kantonspolizei in Kontakt und eröffne ein entsprechendes Verfahren, sagte BA-Sprecher André Marty zur Nachrichtenagentur sda. Dies sei in solchen Fällen üblich, da Flugzeugunfälle in die Kompetenz der nationalen Strafverfolgungsbehörden fielen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Heimberg (tomfly)
    Nein, die Privatfliegerei hat weder zugenommen noch ist sie in "Mode". Im Gegenteil, die Flüge nehmen seit Jahren ab. Auch ist kein Wurm drin. Im Vergleich zu Opfer im Strassenverkehr, Rauchen, Zucker sind 8 oder 10 Todesopfer zwar tragisch, aber nicht alarmierend. Die "Häufung" eher Zufall. Es muss aber auch gesagt werden, dass die zunehmende Bürokratie und die Gebühr- und Abgabenitis(alle wollen etwas verdienen) seit ca.1990 die Flugstunde extrem verteuert hat. So wird auch weniger trainiert.
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  • Kommentar von Gaby Kuster (Gaby17)
    Ja, die Fliegerei in Kleinflugzeugen hat zugenommen. Am Wochenende fliegen sie bei uns im 15-Minutentakt übers Haus. Auf diesen ständigen zusätzlichen Fluglärm könnte ich gut verzichten.
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  • Kommentar von Tinu Kohler (Thurgauer)
    "Subjektiv" meint man eine starke Häufng der Vorfälle - aber etwas Recherche zeigt, dass es leider immer wieder zu Unfällen gekommen ist: https://www2.sust.admin.ch/pdfs/berichte.htm... was dagegen zu tun ist, ist sicher Sache der Behörde welche aufgrund der Ergebnisse der Untersuchungen reagieren soll - Also bitte keine voreilige, substanzlose Hexenjagd gegen die Privatfliegerei!
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