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Schweiz Über 16'600 IV-Rentner beruflich wieder eingegliedert

2012 konnte die IV Erfolge bei der beruflichen Eingliederung verzeichnen. Es bleiben jedoch viele Herausforderungen.

Mit der Invalidenversicherung gehe es langsam aber stetig vorwärts. Sie mutiere von der Renten- zu einer Eingliederungsversicherung, schreibt Jean-Philippe Ruegger,
Präsident der IV-Stellen-Konferenz, im Jahresbericht 2012.

Die berufliche Eingliederung von Menschen mit dauernden gesundheitlichen Problemen sei möglich. Dafür müssten Betroffene, das Unternehmen, der behandelnde Arzt und die Sozialversicherungen am selben Strick ziehen. Trotzdem stelle das Ziel «Eingliederung statt Rente» eine Herausforderung dar. Viele IV-Bezüger würden seit langer Zeit nicht mehr arbeiten, schreibt Ruegger weiter.

Die eidgenössischen Räte diskutieren derzeit über ein stufenloses Rentensystem. Heute könne ein kleiner Zusatzverdienst dazu führen, dass der Betroffene ein Viertel der Rente verliere, sagt der Präsident der IV-Stellen-Konferenz. Verantwortlich dafür seien Schwelleneffekte. Diese würden mit einem stufenlosen System wegfallen.

Legende: Video Schwierige Wiedereingliederung abspielen. Laufzeit 04:31 Minuten.
Aus 10vor10 vom 11.10.2012.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sachser, Basel
    Nein, es geht nicht nur ums Geld! Es geht auch um den Menschen. Ein Mensch ist nicht gern InValidere (Unbrauchbar) sondern er wird auch gerne mit seiner Behinderung gebraucht. Es ist ein stolzes Resultat und bringt ein echt positiver Mehrwert für die Betroffenen. Diese Menschen haben auch Fähigkeiten, gehören auch zu uns, möchten sich auch einbringen, und sind auch von Gott geliebt und ebenso ein Unikat wie wir alle.
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Es geht hier nicht um die Menschen, es geht hier ums Geld! Ein stufenloses System bringt vielleicht einer Handvoll Rentnern etwas. Die grosse Mehrheit aber mit einer z.B. 75% Rente, die natürlich KEINEN Job findet und NICHT integriert werden kann, verliert dabei dann 25% Einkommen! Ich kenne die Herren der IV und die Herren der Politik gut. Spricht man sie auf die wahren Sorgen und Nöte der Rentner an, wollen die nichts davon wissen. Integration heisst auch, KEINEN Sklavenlohn zu bekommen!
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Es geht nicht nur ums Geld!Ob mittellos od.invalid od.beides,eine ansehnliche Minderheit treibt nach wie vor Missbrauch,das beobachte nicht nur ich in meiner Region.Leider wirkt sich das aus wie bei relig.Fundis,bei kriminellen od.anstössigen Asylanten/Ausländern od.fehlerhaft ausgefüllten Steuererklärungen:man kann sie nicht auseinanderhalten.Es stehen deshalb alle unter Verdacht.Kommt hinzu,dass gar manche arme, invalide od.einsame Leute Hilfe als Ehrverletzung empfinden und abweisen.
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    2. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Es geht immer und vor allem auch zuerst um Geld. - Das ist doch völlig klar.
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  • Kommentar von georges gapany, 3940 steg vs
    gehör-Probleme
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