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Schweiz Ukraine-Sondergesandte Tagliavini hört auf

Die OSZE-Sondergesandte für die Ukraine, Botschafterin Heidi Tagliavini, wird ihr Mandat abgeben. Zu den Gründen für ihren Rücktritt machte Tagliavini keine Angaben.

Heidi Tagliavini, die OSZE-Sondergesandte für die Ukraine, gibt ihr Mandat offenbar ab. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Tagesschau». Tagliavini wünsche ihre Tätigkeit in nächster Zeit zu beenden, hiess es. Zu Gründen oder zum genauen Zeitpunkt machte das EDA keine Angaben.

Der damalige Bundespräsident und Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Didier Burkhalter, ernannte Tagliavini vor rund einem Jahr zur Sondergesandten für die Ukraine. Im Januar verlängerte der derzeitige OSZE-Vorsitzende und serbische Aussenminister Ivica Dacic ihr Mandat.

Die 1950 in Basel geborene Botschafterin trat laut der Homepage des EDA 1982 in den diplomatischen Dienst ein. Neben ihrem Engagement in der Ukraine arbeitete sie in den 1990er- und 2000er-Jahren für die OSZE und die UNO im Kaukasus.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von beat stocker, luzern
    Die russische Paranoia ist nicht eine pure, sondern eine vom Westen unvorsichtig bis überheblich provozierte. Die Besserwessis sind historische Ignoranten.
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Diese Frau ist eben nicht zu kaufen - habe grossen Respekt vor ihrer Haltung . Solche Menschen braucht unsere Politik und nicht Lobbyisten wie wir sie zu Hauf heute überall in der Welt haben. Das wäre dann auch der richtige Weg gegen Korruption vor zu gehen.
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  • Kommentar von Stefan Berger, BE
    Russland führt einen Krieg gegen die Ukraine und ist nur daran interessiert, das Land möglichst stark zu zerstören und zu lähmen, aus purer Paranoia vor dem Westen. Russland behauptet aber auch, an diesem Konflikt gar nicht beteiligt zu sein. So gibt es gar keine Möglichkeit, irgend etwas zu verhandeln, denn dafür braucht es beide Seiten. Eine diplomatische Lösung ist erst möglich, wenn Russland seine Beteiligung zugibt. Eine "mission impossible" also. Kein Wunder gibt sie auf.
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    1. Antwort von N.Belg, Luzern
      Stefan Berger Russland führt keinen Krieg gegen die Ukraine. Die Leute in der Westukraine langsam wachen auf. Und sie sollen auch und nicht mehr Poroschenko und co. Propaganda weiter machen. Und Poroschenko hat zugegeben, dass die UA in Marijinka Gefechte begonnen zu haben. Junta bricht Minsk 2, wie auch Minsk 1. Nächstes mal werden DNR und LNR nicht mehr an diesen chronischen Lügner glauben.
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    2. Antwort von UdoGerschler, Frankenberg
      Könnte es vielleicht sein das sie von den Lügenmärchen aus Kiew(Z.B.:Ballingcat) die Nase voll hat?
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