Ukraine-Sondergesandte Tagliavini hört auf

Die OSZE-Sondergesandte für die Ukraine, Botschafterin Heidi Tagliavini, wird ihr Mandat abgeben. Zu den Gründen für ihren Rücktritt machte Tagliavini keine Angaben.

Heidi Tagliavini, die OSZE-Sondergesandte für die Ukraine, gibt ihr Mandat offenbar ab. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Tagesschau». Tagliavini wünsche ihre Tätigkeit in nächster Zeit zu beenden, hiess es. Zu Gründen oder zum genauen Zeitpunkt machte das EDA keine Angaben.

Der damalige Bundespräsident und Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Didier Burkhalter, ernannte Tagliavini vor rund einem Jahr zur Sondergesandten für die Ukraine. Im Januar verlängerte der derzeitige OSZE-Vorsitzende und serbische Aussenminister Ivica Dacic ihr Mandat.

Die 1950 in Basel geborene Botschafterin trat laut der Homepage des EDA 1982 in den diplomatischen Dienst ein. Neben ihrem Engagement in der Ukraine arbeitete sie in den 1990er- und 2000er-Jahren für die OSZE und die UNO im Kaukasus.