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Schweiz Und plötzlich suchen alle ihre Pensionskassen-Gelder

Die Schweizer Bevölkerung ist aufgerüttelt: Tausende suchen nach eventuell vergessenen Altersguthaben.

Ein älteres Paar sitzt auf einer Bank.
Legende: Vergessene Altersguthaben in Milliardenhöhe liegen momentan in einer Auffangeinrichtung. Colourbox

Kürzlich hat «10vor10» darüber berichtet, dass Milliarden von Franken in der zweiten Säule liegen – vergessen von den Kontobesitzern. Nun machen sich Tausende auf die Suche nach ihren eventuell vergessenen Pensionskassen-Geldern. «Normalerweise haben wir etwa 20 Anfragen pro Woche zu vergessenen Konten», sagt Max Meili, Direktor der Stiftung Auffangeinrichtung der beruflichen Vorsorge (BVG) gegenüber SRF News Online. «Momentan sind es rund 1000.» Aber nicht alle Suchenden haben auch tatsächlich vergessenes Vermögen. Viele würden nun zur Sicherheit einfach mal nachfragen, sagt Meili.

In der Auffangeinrichtung der Pensionskassen liegen vergessene Altersguthaben von über sechs Milliarden Franken. Der Grund: Arbeitnehmer sind selber dafür verantwortlich, bei einem Stellenwechsel ihr angespartes Guthaben aus der Pensionskasse des alten Arbeitgebers herauszulösen und in diejenige des neuen Arbeitgebers einzubezahlen. Das vergessen viele Arbeitnehmer.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Max Hug, Luzern
    Gemäss OR sind Geldschulden Bringschulden.
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Absurdistan pur. Warum müssen WIR den Geldern hinterher rennen? Sollten das nicht die überbezahlten Versicherungen tun? Die Beweislast müsste umgekehrt werden: es kann doch nicht sein, dass wir allem nachrennen müssen und KEINEN Schutz geniessen. Wer kein Geld für einen Anwalt hat, ist verloren. Uns so werden die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer. Alles abgesegnet von unseren wohlgenährten Politikern. Aber die Schweizer wollen ja betrogen werden. Statt sich zu wehren, nicken die ab!
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    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Meine Reden... Wenn man was von uns will, ist's gesetzlich geregelt/wir müssen springen/usw. Wenn wir dann von diesen gesetzlich geregelten Dingen etwas wollen, müssen wieder wir nachspringen, und verwaltungstechnische Hürden überwinden. Und es wird immer schlimmer; vgl. Krankenkassen; welche erstattet Rechnungen noch innert Quartalsfrist usw... Alles gedeckt von Politik und Medien, welche diese Praxis nicht anprangern und/oder ändern...
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    2. Antwort von Albert Planta, Chur
      Die Pensionskassen wurden seinerzeit an der Urne angenommen und die Verschmelzung der I. und II. Säule zu einer Volkspension abgelehnt. Nicht nur der Blocher sagt das Volk habe immer recht.
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    3. Antwort von M. Keller, Thurgau
      A. Planta: T. Duran spricht - wie ich - davon, das man den PK's lediglich eine gesetzliche Pflicht auf Rückzahlung der PK-Einlagen geben muss, damit jene nicht einfach abwarten können bis der ehem. Einzahler sich von sich aus meldet... Was sie jetzt wieder gegen Blocher hetzen... Sie hatten so gute Beiträge in den letzten Wochen, die letzten Tage drehen Sie wieder total am Rad mit Blocher... Es gibt einen Fehler im System, der wurde aufgezeigt, nun muss er behoben werden..?
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    4. Antwort von Albert Planta, Chur
      Ich hetze nicht gegen den Blocher sondern will das Demokratieverständnis ihres Idols erklären, dass übrigens nicht verwerflich ist. Allerdings verliert er nicht gerne. Wir werden es dann 9. Feb. sehen.
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    5. Antwort von M. Keller, Thurgau
      A. Planta: wiedermal ihren Irrtum erkannt, und nun auf die persönliche Schiene ausweichen müssen? WO haben T. Duran oder ich etwas von Blocher geschrieben? Aber hetzen, hetzen, hetzen... Und wie sie hier wieder den 9. Februar einbringen ist hervorragend, selbst das SRF erkennt nicht, das sie hier gegen die Netiquette verstossen: ihr Beitrag hat weder mit dem Bericht, noch mit den Kommentaren zu tun. Sie wollen einfach nur Hass schüren.. Schade eigentlich; gehen sie doch mal auf die Argumente ein
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    6. Antwort von Albert Planta, Chur
      Ich hetze nicht und zum Thema habe ich mich dazu mehrfach geäussert. Sie reagieren jedoch wie ein Hund dem man auf den Schwanz gestanden ist wenn man nicht 100% ihre Meinung vertritt. Das ist Undemokratisch.
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  • Kommentar von Armin Lüdi -Talamona, 5024 Küttihen
    .einfach nur mal so nachsehen waren 22 Jahre im Ausland man weiss ja nie
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