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Schweiz Universitäten greifen in die Politik ein

Nach dem Ja zur Zuwanderungsinitiative haben die Rektoren der Schweizer Universitäten beschlossen zu handeln. Sie wollen bei der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels mitreden.

Die Universitäten in der Schweiz sind direkt von den Folgen des Abstimmungsresultats zur Zuwanderungsinitiative betroffen: Die EU hat als Konsequenz das Aus für Studentenaustauschprogramm Erasmus+ und das Forschungsprogramm «Horizon 2020» für 2014/15 beschlossen.

Künftig wollen die Universitäten früher eingreifen, wenn sie von einem politischen Entscheid betroffen sein könnten. Ralph Eichler, Präsident der ETH Zürich bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Schweiz am Sonntag». Man habe die Lehren aus dem Ja zur Zuwanderungsinitiative gezogen. Es gelte nun besser zu beobachten, was für Konsequenzen eine Abstimmung haben könnte und das Volk über diese auch zu informieren, so Eichler.

Die Universitäten würden damit ihren neutralen Status nicht verlieren, ist sich Eichler sicher. Man sei ein Teil der Gesellschaft und als solcher dürfe man sich auch äussern. Deshalb habe man beschlossen sich jetzt aktiv an der Diskussion zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative zu beteiligen. Die Ausbildung komme der gesamten Schweiz zugute, «darum wollen wir für unsere Anliegen kämpfen».

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26 Kommentare

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  • Kommentar von P. Leuenberger, Zürich
    Hahaha. Nachdem die Zürcher Universität monatelang, wegen ihrer negativen und unfähigen Führung und Politik, weltweit in den Medien Schlagzeilen machte, wollen diese schlauen "Führungseliten" offensichtlich ihren negativen Chaostrend zu einem Flächenbrand erweitern. Solche Brandstifter sind das Allerletzte was die Schweiz braucht!
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  • Kommentar von Markus Guggisberg, Busswil
    Schuster bleib bei deinen Leisten. Staatsbetriebe haben kein Mandat in der Politik !!!
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Tja Herr Ralph Eichler, Präsident der ETH, lassen Sie sich aufstellen und wählen und dann klappt's auch mit dem Mitreden und Mitgestalten auf ordentlichem Wege. Lobby-Organisationen und (bezahlte & unbezahlte etc.) Interessen(verdreher) haben wir schon viel zu viele in Bern. Wäre das nicht der bessere Weg, sich wählen lassen und zB. auch so einen Dienst an der Gemeinheit leisten ?
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    1. Antwort von M.Schmid, Bern
      Ja, es sind zu viele Lobbys und Interessensverbände aktiv. Und die kommerziellen Werbekampagnen usw. bei Volksabstimmungen sind mir persönlich auch ein Dorn im Auge. Aber einfach sich da sehr nobel rauszu halten bringt nur Nachteile für die eigenen Interessen und lässt die Gegner in den Vordergrund rücken, oder? Bis vielleciht einmal diese Art Aktivismus nicht mehr erlaubt ist, muss wohl jeder mit politischen Interessen an dem Zirkus mitmachen...
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