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Unruheregion Darfur Schweizerin im Sudan entführt

  • In der sudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur ist eine Schweizerin entführt worden.
  • Die Frau ist laut Informationen der Nachrichtenagentur SDA langjährige Mitarbeiterin einer humanitären Hilfsorganisation.
  • Laut EDA-Sprecher George Farago steht das Aussendepartement mit den lokalen Behörden in Kontakt.

Die Schweizerin lebte laut der UNO-Koordinatorin für humanitäre Angelegenheiten seit vielen Jahren im Sudan. Am Samstagabend sei sie in der Nähe ihrer Wohnung im Norden Darfurs entführt worden. Die Frau arbeite nicht direkt für die Vereinten Nationen, aber bei vielen Gelegenheiten mit ihnen zusammen.

In der westsudanesischen Region Darfur herrscht seit 14 Jahren Bürgerkrieg. Die Rebellen der Sudanischen Befreiungsarmee (SLA) werfen der Regierung die Unterdrückung der nicht-arabischen Bevölkerung vor. Der Konflikt soll bereits über 300'000 Todesopfer gefordert haben. Mehr als 2,5 Millionen Menschen flohen vor den Kämpfen, die die Regierung in Khartum wiederholt für beendet erklärt hat.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Da gebe ich F. Nanni völlig Recht. In so ein Land geht man nicht, schon gar nicht als Frau !! Selberschuld. Zudem, was sollen solche "Gutmenschen" überhaupt helfen können in diesen Ländern ?!?
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    1. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Frau Mueller, sie helfen schon, die tun zT viel Gutes, aber unter solchen Risiken sollte man "Draussen" bleiben meine ich. ausserdem, auch Maenner werden entfuert.. um etwas zu erpressen.. wo solche Armut herrscht herrscht die Kriminalitaet mit!
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Jedermann/Frau weis es ganz sicher, wenn ich in so ein Land gehe kann genau DAS und Schlimmeres passieren.. natuerlich HUT ab vom guten Willen dieser Personen, aber ansonst, selber Schuld, denn mal ehrlich, es gaebe bei uns in Europa genug echte Sozialfaelle...
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      In diesem Kontext von Schuld zu sprechen finde ich schon befremdend. Ds kann man sagen bei Menschen die aus Spass oder Urlaub in ein solches Gebiet gehen, aber nicht in dem Fall. den solche Menschen lindern bei vielen die Not und ohne sie wäre die Welt ärmer!
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Dass die Identitaet der Frau nicht geoutet wird ist okay, aber leider viel zu selten. Warum aber die Gelegenheit nicht beim Schopf gepackt wird, die "humanitaere Hilfsorganisation" zu benennen und insbesondere inbezug auf die Finanzierung (aus dem Ausland. mit Kirchen- oder gar Staatssteuergeldern?) und die Arbeitsbedingungen der Entfuehrten (Sicherheit, Lohn, Goodies) zu durchleuchten, ist merkwuerdig....
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