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Schweiz Vakanter Sitz im «Stöckli»: Rickli winkt ab

Die Zürcher Nationalrätin Natalie Rickli stellt sich nicht für eine Ständeratskandidatur zur Verfügung. Sie ist nach Rita Fuhrer die zweite SVP-Frau, die der Partei innerhalb einer Woche eine Absage erteilt im Rennen um den freiwerdenden FDP-Sitz von Felix Gutzwiller.

Natalie Rickli während einer Debatte im Nationalrat
Legende: Die Zürcher Nationalrätin sieht die Zeit für einen Wechsel in den Ständerat noch nicht gekommen. Keystone

Natalie Rickli strebt vorderhand kein Ständeratsmandat an. «Für mich selbst ist eine Ständeratskandidatur im Moment nichts, ich möchte den Sitz jemand anderem zur Verfügung stellen», sagt Rickli gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF und bestätigt damit einen Artikel des «SonntagsBlick».

Sie habe genügend politische Projekte am Laufen. Für den Nationalrat werde sie aber «sicher noch einmal» kandidieren. Und von ihrem Alter her könne sie sich auch zu einem späteren Zeitpunkt noch um einen Ständeratssitz bemühen, erklärte die 38-Jährige ihren Verzicht.

Die SVP wird bei den Zürcher Ständeratswahlen im Herbst 2015 sicher antreten. Sie hat deshalb eine Findungskommission eingesetzt. Sie soll nach geeigneten Kandidierenden Ausschau halten und dann dem Kantonalvorstand «einen oder mehrere Vorschläge» unterbreiten.

14 Kommentare

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  • Kommentar von V. Humbert, Carouge
    Schön. Die Frau kann also denken und rechnen. Als extreme Hardlinerin hätte sie eh keine Chance und in solch einem Amt auch nichts zu suchen.
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    1. Antwort von u.felber, luzern
      Wir haben auch Linke und Grüne Hardliner im Ständerat, diese werden ja auch akzeptiert! Von mir aus könnte man auf ein paar von diesen genauso verzichten. Aber es gibt ja genug Rote und Grüne Eidgenossen mittlerweile die sich vertreten lassen wollen. Genauso ist es mit dem Konservativen Lager! Ein bisschen mehr Offenheit bitte ;)
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  • Kommentar von Christian Schulthess, 8824 Schönenberg
    Wer Lesen kann ist klar im Vorteil! Das Wort sagt es ja Scheininvalide, ja sorry Leute ich kenne zwei drei in Wädenswil wo das sind. Die sind schon 20 Jahre und mehr von der IV abhängig sind und haben nichts. Toll! Wenn Frau Ricklin (Fräulein Rickli, oohjjee Herrlein Kunz wir haben im Fall 2014 und 1914) ein Burn-out hatte war das wohl so und hat nichts mit Scheinburn-out zu tun. Aber Ihr kenn ja sicher Frau Ricklin persönlich um das zu beurteilen.
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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Und schon machen sich wieder alle Sorgen um die SVP. Das ist einfach rührend. Frau Rickli ist noch zu jung, um sie im Ständerat mundtot zu machen. Im Kanton Zürich gibt es so viele Sozialturbos, diese könnte sie unmöglich auch noch vertreten.
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