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Verdacht auf Insiderhandel Bundesanwalt beantragt bedingte Freiheitsstrafe

  • Ein Zürcher Vermögensverwalter muss sich wegen Insiderhandels vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona verantworten.
  • Der 53-Jährige soll unter anderem im Zusammenhang mit der Fusion der Zementkonzerne Holcim und Lafarge einen Gewinn von 2 Millionen Franken erzielt haben.
  • Die Bundesanwaltschaft fordert eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann vor, dass er anhand von Informationen aus einer nicht bekannten Quelle innerhalb der Holcim Geschäfte mit Derivaten und Aktien gemacht haben soll. Dabei wirtschaftete er nicht nur für sich. Die Gewinne gingen auch an seine Lebenspartnerin und an drei seiner Kunden.

In drei Fällen blieb es beim Versuch, in zwei Fällen erfüllten sich die erhofften Gewinnmöglichkeiten. Der grosse Coup war schliesslich die Fusion der beiden Zementriesen Holcim und Lafarge.

Für die Bundesanwaltschaft steht fest, dass die jeweiligen Anlageentscheide nicht allein auf der Basis von zugänglichen Informationen getroffen worden seien. Der angeklagte Finanzfachmann machte bei der Verhandlung keine Aussagen und berief sich dabei auf sein Recht der Aussageverweigerung.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Mirco Schmid (Mirco Schmid)
    Bedingte Strafe? Wer sich IV oder Sozialhilfe in diesem Ausmass erschleichen würde, käme wahrscheinlich ins Gefängnis - zurecht. Auch diese Person gehört ins Gefängnis. 2 Mio. sind nicht etwas, was sich jeder ergaunern kann. Habgier steht dahinter, Missbrauch von Vertrauen.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      "Wer auf die Milde des Gerichts vertraut, dessen Mist muss gross sein, den er gebaut!" Ob Befehlsnotstaender im Geheimdienst, Baenkstering oder Versicherungsgaengstering. Da hats sogar fuer den Verraeter des Jahrtausends fuer einen Bedingten gereicht. Und auch fuer die Hunderttausende von dem Geld, um das Versicherungsoper geprellt wurden, fuer sich abzweigende Sekretaerin. Als "Motivator" fuer das Verschweigen der Skandale der immer ganz beguenstigten Teppichetage....
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Wenn ein Kleiner mal ein bisschen mitprofitiert wird er gehaengt. Wenn die Baenkster auf ihrem Eigenkapital 25 Prozent Gewinn, die freiwilligen Milliardaerskunden 10 und die Pansionskassen 0 absahnen, geht natuerlich alles "legal"....
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    1. Antwort von Verena Casagrande (Verena Casagrande)
      Wir sind halt in der unteren Etage zu Hause, darum geht das bei uns nicht. Evt. müsste man einmal ein Kurs bei der Oberschicht besuchen, man könnte viel lernen.
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