Verletzte bei Lawinenniedergängen im Wallis und der Waadt

In den Kantonen Wallis und Waadt sind zwei Lawinen niedergegangen. Glücklicherweise blieb es aber nur bei Verletzten. Rettungskräfte und Suchmannschaften waren jedoch im Einsatz.

Bergflanke mit Personen in einem Lawinengekel.

Bildlegende: Im Kegel der Lawine bei St-Luc suchen Personen nach möglichen Verschütteten. Keystone

Im Wallis sind zwei Tourenskifahrer von einer Lawine erfasst worden. Einer der beiden, ein 64-jähriger Waadtländer, wurde schwer verletzt. Sein Begleiter erlitt leichte Verletzungen. Die beiden waren im Gebiet Tuono bei St-Luc unterwegs.

Andere Tourenskifahrer konnten die beiden Männer mit Hilfe eines Lawinensuchgerätes orten und noch vor dem Eintreffen von Rettungskräften aus den Schneemassen befreien. Die Lawine hatte eine Breite von 100 Metern und eine Länge von 300 Metern, wie die Walliser Polizei mitteilte.

Lawine auch bei Skigebiet Les Diablerets

Eine weitere Lawine ging nahe der Skipisten von Les Diablerets (VD) nieder. Erfasst wurde wahrscheinlich niemand. Als es bis 16 Uhr keine Anzeichen auf verschüttete Wintersportler gab, unterbrachen die Rettungskräfte die Suche, wie die Waadtländer Polizei mitteilte.

Die Lawine war 300 Meter breit und 200 Meter lang. Ausgelöst hatte sie sich unweit des Skiliftes La Floriettaz ausserhalb der Skipiste auf einer Höhe von 2000 Metern.