Verschmutzter Fluss: Tote Fische und Badeverbot

Bei Avenches im Waadtland sind Tausende Fische verendet. Grössere Mengen Abwasser haben die Tiere vergiftet.

tote Fische

Bildlegende: Erst anhand der toten Fische entdeckten die Behörden die massive Verschmutzung des Gewässers. SRF

1500 Kubikmeter Abwasser liefen in den Fluss «L'Eau Noire». Und töteten Tausende Fische.

Ein Kurzschluss legte am Freitagabend die Abwasser-Reinigungsanlage lahm. Die Behörden entdeckten die Verschmutzung der Gewässer allerdings erst am Sonntag – wegen der toten Fische.

Vom Baden im Murtensee beim Strand von Avenches raten die Behörden zurzeit ab. Die Verschmutzung sei umfangreich – mehrere Fischarten seien davon betroffen, sagte der Fischereiaufseher des Kantons Waadt, Philippe Savary.

Die Verantwortlichen versprachen Massnahmen, damit ein solcher Vorfall nicht mehr passieren kann.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Fische verendet

    Aus Schweiz aktuell vom 12.8.2013

    Wegen eines Kurzschlusses in der Abwasserreinigungsanlage sind im Fluss „L’Eau Noire“ mehrere tausend Fische gestorben. Rund 1500 Kubikmeter Abwasser gelangten so in den Fluss. Im Murtensee bei Avenches wird zurzeit vom Baden abgeraten.