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Von Schneebrett verschüttet Zwei vermisste Skitourengänger tot aufgefunden

  • Die Berner Behörden haben bei Seechäle in der Gemeinde St. Stephan (BE) eine Frau und einen Mann tot aufgefunden.
  • Wie die Berner Kantonspolizei mitteilt, waren die beiden Schweizer am Samstagabend nicht von einer Skitour zurückgekehrt und als vermisst gemeldet worden.
  • Die Polizei geht davon aus, dass sich die beiden Schweizer von Turbach (Gemeinde Saanen) aus auf eine Skitour begaben und dann von einem Schneebrett überrascht und verschüttet wurden.

Bereits am späten Sonntagnachmittag, 21. Januar 2018, haben Sicherheitskräfte die Frau und den Mann bei Seechäle im Gemeindegebiet St. Stephan tot geborgen. Die beiden Skitourengänger waren am Samstagabend bei der Kantonspolizei Bern als vermisst gemeldet worden, nachdem sie nicht wie geplant von einer Skitour zurückgekehrt waren.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich die Wintersportler von Turbach (Gemeinde Saanen) aus auf eine Skitour begeben, als sich ein Schneebrett löste und die beiden verschüttete. Bei den Opfern handelt es sich um eine 50-jährige Schweizerin mit Wohnsitz in Monaco und einen 67-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern.

Im Laufe des Sonntags wurden die Vermissten mit einem Helikopter der Air-Glaciers und Mitgliedern der Alpinen Rettung Schweiz im Gelände gesucht. Zur Bergung der Verunglückten stand auch ein Pistenfahrzeug im Einsatz. Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Bern untersuchen unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland die Umstände des Lawinenunglücks.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Cedric Hofer (Cedric Hofer)
    Ich bin der meinung dass man mit den infos welche in diesem bericht enthalten sind absolut niemand als adrenalinjunki bezeichnen kann. Wer weis wie steil der lawinenhang war? Oder wie hoch die unfalstelle lag? Lawinen sind ein hoch komplexes thema. Gut möglich dass die verhältnisse an diesem hang nicht auf lawinengefahr hinwiese. Unter umständen warnte auch das lawinenbultin nicht vor dieser höhenlage. Gut möglich dass es nur unglüklicher zufall war
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    1. Antwort von Patrik Müller (P.Müller)
      Wie aus den Unterlagen des SLF hervorgeht liegt die Unfallstelle auf etwa 1730MüM in halboffenem Gelände, nordwest, mit kleinen Stellen Felsdurchsetzt wo der Hang über 30Grad Neigung hat. Es genügen bei der Schneemenge bereits kleine Rutsche um eine Verschüttung zu ermöglichen. Durch die Passlage der Unfallstelle, könnte der Wind dort noch zusätzlich heimtückischen Einfluss gehabt haben (Triebschnee/schlechte Sicht?).
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  • Kommentar von Beatrix Rieder (Riederb)
    An Jean-Claude Albert Heusser Der Bergführer war ein äusserst vorsichtiger, erfahrener Tourenfreund, ganz bestimmt kein unverbesserlicher Kicksucher! Die Natur birgt immer ein Restrisiko, die beide mussten dies mit dem Leben bezahlen; finden Sie es in Anbetracht dessen angebracht, hier eine solche Rüge zu kommentieren?
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  • Kommentar von Franco Caroselli (FrancoCaroselli)
    Will niemand beschuldigen. Doch leider nehmen die Berufsunfälle ab, gut für die Firmen, die Nichtberufsunfälle zu. Weil viele sich in der Freizeit nicht vorschreiben lassen wollen was zu tun ist, trotz Warnung der Fachstellen. Sei es hier oder neulich in dem Hölloch. Doch wenn etwas passiert, bringt Rettungskräfte in Lebensgefahr, wie am Drümänner. Am Schluss fehlen die Mitarbeiter der Firma trotzdem. Ist hier bei Firmen nicht ein Umdenken gefragt, die BU Vorgaben zu lockern, damit NBU‘s sinken?
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