Wahlen in Neuenburg Voraussichtlich kein zweiter Wahlgang

  • Nach dem ersten Wahlgang der Neuenburger Regierungswahl ziehen sich immer mehr Konkurrenten der fünf bisherigen Staatsratsmitglieder zurück.
  • Nach der SVP, der Partei der Arbeit (PdA) und den Grünen hat am Montagabend auch die FDP beschlossen, ihre Kandidatin, Isabelle Weber, nicht in die zweite Runde für die Regierungsratswahlen zu schicken.

Mit dem Entscheid der FDP, die Kandidatur der siebtplatzierten Isabelle Weber zurückzuziehen, wird der Weg frei für die bisherigen fünf Neuenburger Regierungsräte. Sie hatten im ersten Wahlgang am Sonntag zwar die fünf besten Resultate erzielt, das absolute Mehr jedoch nicht erreicht.

Stille Wahl

An der Spitze des ersten Wahlgangs stand Jean-Nat Karakash von der SP. Die weiteren Ränge belegten die beiden FDP-Staatsräte Laurent Favre und Alain Ribaux, und die bisherigen SP-Exekutivmitglieder Monika Maire-Hefti und Laurent Kurth. Sie dürften nun am Dienstag in einer stillen Wahl bestätigt werden.

Am Montagmorgen hatten die Grünen mitgeteilt, ihren Kandidaten Fabien Fivaz, der beim ersten Wahlgang mit über 5000 Stimmen Rückstand auf dem sechsten Platz gelandet war, nicht erneut ins Rennen zu schicken. Der Abstand auf den fünften Platz sei zu gross, teilten sie mit. Zuvor hatten bereits die SVP und die PdA ihren Rückzug angekündigt.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Schlechtes Wahlergebnis für die SVP

    Aus Tagesschau vom 3.4.2017

    Die SVP hat bei den Wahlen in Neuenburg 11 Sitze verloren. Einschätzungen dazu von SRF-Korrespondent Rolf Dietrich.