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Legende: Audio Die Kandidatinnen waren sich in vielen Punkten einig abspielen. Laufzeit 08:14 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 11.09.2019.
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Regionaljournal Wahlpodium Die drei Kandidatinnen für den Basler Ständerat diskutierten

Unterschiedliche Postionen ja, aber nur in wenigen Punkten liegen die drei Frauen weit auseinander.

Um es gleich vorwegzunehmen: die drei Kandidatinnen für die Basler Ständeratswahlen Eva Herzog (SP), Patricia von Falkenstein (LDP) und Gianna Hablützel-Bürki SVP nahmen in vielen Fragen unterschiedliche Positionen ein. Krass auseinander lagen sie aber eher selten. Das überrascht, vor allem im Fall der Aussenseiterin Gianna Hablützel-Bürki. Von ihr hätte man erwartet, dass sie häufiger ausschert.

Ähnliche Positionen bei Gleichstellungsfragen

Beim Thema Lohngleichheit und Chancengleichheit für alle zeigten sich die drei Kandidatinnen unzufrieden mit der Tatsache, dass Frauen für die gleiche Arbeit wie ihre männlichen Kollegen rund acht Prozent weniger Lohn erhalten.

Die Liberale von Falkenstein erklärte, sie würde sich bei einer Wahl für mehr Lohngleichheit und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen. Eva Herzog von der SP pflichtete bei, ergänzte aber, dass sie bei der anstehenden Revision der AHV nicht für die Erhöhung des Frauen-Rentenalters sei, wenn bei der Lohngleichheit nicht mehr unternommen werde. Es könne nicht sein, dass die Frauen weniger verdienten und die AHV sanierten, sagte sie.

Gianna Hablützel findet die Lohnungleichheit auch stossend, zeigte sich aber beinahe fatalistisch. Man werde wohl nie eine hundertprozentige Lohngleichheit erreichen.

Zankapfel Rahmenabkommen und EU

Am deutlichsten traten die unterschiedlichen Positionen bei den Themen Rahmenabkommen und EU zu Tage. SVP-Kandidatin Gianna Hablützel ist hier gegen jegliche Form der Zusammenarbeit. Patricia von Falkenstein und Eva Herzog wiesen darauf hin, dass gerade Basel mit seiner exportorientierten Wirtschaft auf klare Abkommen mit Brüssel angewiesen sei.

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