Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Martin Pfister im Gespräch abspielen. Laufzeit 07:27 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 09.09.2019.
Inhalt

Nationalratswahlen AI Martin Pfister, der linke Appenzeller

2012 hat Martin Pfister die SP im Kanton Appenzell Innerrhoden mitbegründet. Seither ist er auch Parteipräsident der Kantonalpartei. Zuvor gehörte er der Gruppe für Innerrhoden (GFI) an. Seit 2010 ist er Mitglied der SP Schweiz und seit 2013 in deren Geschäftsleitung.

Martin Pfister

Martin Pfister

Nationalratskandidat

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen
  • Martin Pfister wurde 1954 geboren und ist in Embrach/ZH aufgewachsen. Seit 2001 lebt er in Gonten.
  • Er ist Primarlehrer und hat sich zum Heilpädagogen weitergebildet. Heute arbeitet er als Schulsozialarbeiter.
  • Vor ein paar Jahren hat er während sechs Sommern als Alphirte auf der Fälenalp gearbeitet.
  • Martin Pfister ist unverheiratet und hat keine Kinder.

Für die GFI kandidierte Pfister 2011 erstmals für den Nationalrat. Vier Jahre später unternahm er als SP-Kandidat einen weiteren Anlauf. Beide Male blieb er gegen Daniel Fässler (CVP) chancenlos. Nun nimmt er einen dritten Anlauf.

Gegen die bürgerliche Dominanz

Die SP hat im konservativ und bürgerlich geprägten Innerrhoden einen schweren Stand. Dessen ist sich auch Pfister bewusst, betont aber: «Mit meiner Kandidatur möchte ich für soziale Themen im ländlichen Raum einstehen.»

Wir wollen zeigen, dass SP im Kanton Appenzell Innerrhoden kein Schimpfwort ist.
Autor: Martin PfisterNationalratskandidat SP

Wie seine Mutterpartei wehrt sich auch Pfister vehement gegen eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen auf 65 Jahre, wie dies der Bundesrat vorschlägt. «Bei einer Erhöhung würden die Frauen doppel bestraft, weil sie auch niedrigere Löhne als die Männer haben», sagt Pfister gegenüber dem «Regionaljournal» auf SRF 1. Seiner Meinung nach sollte man flexible Lösungen suchen, aber den Arbeitnehmenden, die über die Pension hinaus arbeiten sollen, keine Steine in den Weg legen.

Smartspider Martin Pfister, SP, AI
Legende: SMARTVOTE

Kaum Wahlchancen

Martin Pfister wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch im dritten Anlauf die Wahl in den Nationalrat nicht schaffen. Dafür hat die SP im Kanton Appenzell Innerrhoden schlicht noch zu wenig Unterstützung, obschon sich bei der aktuellen Wahl die drei anderen bürgerlichen Kandidierenden von CVP und SVP gegenseitig Stimmen wegnehmen dürften. Die besten Wahlchancen werden Antonia Fässler (CVP) und Thomas Rechsteiner (CVP) eingeräumt.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.