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Wer politisiert wie und warum? Drei Kandidaten - drei Profile.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 06.11.2019.
abspielen. Laufzeit 20:12 Minuten.
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Ständeratswahl St. Gallen Showdown im Kampf ums Stöckli

Im zweiten Wahlgang kämpfen Paul Rechsteiner (SP), Benedikt Würth (CVP) und Roland Rino Büchel (SVP) um den Einzug ins Stöckli.

SVP-Vertreter Roland Rino Büchel fordert am 17. November die beiden Bisherigen Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP) heraus. Würth, Rechsteiner und Büchel hatten im ersten Wahlgang die drei ersten Plätze belegt, das absolute Mehr aber verpasst. Der viertplatzierte Marcel Dobler von der FDP zog sich zugunsten des SVP-Kandidaten zurück.

Im Gespräch mit dem Regionaljournal von Radio SRF zeigt sich, wie unterschiedlich die Positionen der drei Kandidaten sind. Roland Rino Büchel hält die Ständeratsentscheide zum Klimaschutz für unsinnig und ist auch gegen ein Rahmenabkommen mit der EU.

Es wird in Sachen Klimaschutz noch unsinniger im neuen Parlament mit den vielen Linken und Grünen.
Autor: Roland Rino BüchelSVP-Nationalrat und Ständratskandidat

Anderst CVP-Kandidat Benedikt Würth: Er stellt sich auf die Linie des Bundesrats und will einen Vorschlag für das EU-Rahmenabkommen im Sommer auf dem Tisch haben. Das CO2-Gesetz in der Herbstsession des Ständerats hat er unterstützt, gleichzeitig warnt er aber davor, dass nicht noch mehr Massnahmen beschlossen werden dürfen.

Mehr als der Ständerat beschlossen hat, geht im Klimaschutz nicht. Sonst sagt das Volk Nein.
Autor: Benedikt WürthCVP-Ständerat und Regierungsrat

SP-Politiker Paul Rechsteiner begrüsst die Klimabeschlüsse, denkt aber bereits daran, wie diese umgesetzt werden sollen.

Die Klimabeschlüsse funktionieren nur, wenn die Lenkungsabgaben zum Beispiel via Krankenkassenverbilligungen zurückfliessen.
Autor: Paul RechsteinerSP-Ständerat

Einen Rahmenvertrag mit der EU lehnt Rechsteiner nicht per se ab, er verlangt jedoch Verhandlungen, um den Lohnschutz zu garantieren.

Praktisch jede Partei im Alleingang

Die FDP verzichtet zugunsten der SVP auf den zweiten Wahlgang. Die beiden Parteileitungen schreiben, dass sie Würth und Büchel unterstützen. Dies allerdings wurde an der FDP-Delegiertenversammlung scharf kritisiert.

Die SP und die CVP unterstützen nebst ihren eigenen Kandidaten offiziell keine weiteren Kandidaten.

Die Grünen und die GLP unterstützen offiziell Paul Rechsteiner und Benedikt Würth. Die IHK empfiehlt die Kandidaten der SVP und der CVP.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Aus meiner Sicht sind die Wahlen schon gelaufen. Auf Platz 1 sehe ich Beni Würth, gefolgt von Paul Rechsteiner. Rechsteiner hat eine lange politische Erfahrung und gute Beziehungen, das fehlt Rino Büchel, er ist für mich aus diesern Gründen nicht wählbar. Wenn man weiss, dass im Kanton St. Gallen tendenziell links, vor allem in den Städten.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Vetternwirtschaft in der Politik? Der-diejenige, welche sich effektiv für einen Parlamentssitz eignet (Fähigkeiten, persönlich, charakterlich, Rückgrat, "keine" lukrativen VR-Mandate innehat), soll ins Parlament gewählt werden.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Der Mist ist geführt auch wenn die SVP es nicht wahrhaben will. Die FDP hat die Unterstützung von Büchel empfohlen doch das wird nie und nimmer reichen, Da ist mehr Wunsch der Gedanke. Ich gebe zu bedenken dass das mit Abstand schwächte Resultat ist das je ein SVP ler in der ersten Runde erreicht hat. Rechsteiner hat aber das bis anhin stärkste Resultate eingefahren. Die Erfahrung lehrt es wird ein klarer Entscheid geben für Würth und Rechsteiner.
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