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Wechsel bei der SBB Jeannine Pilloud tritt als Chefin des SBB-Personenverkehrs ab

Legende: Video Neue Aufgabe für Pilloud abspielen. Laufzeit 1:45 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.12.2017.
  • Jeannine Pilloud tritt per 1. Januar 2018 als Chefin des Personenverkehrs ab.
  • Toni Häne, zurzeit Leiter Verkehr, übernimmt von Pilloud am 1. Januar die Leitung des Personenverkehrs und wird neu Mitglied der Konzernleitung.
  • Jeannine Pilloud übernimmt Anfang 2018 die neue Aufgabe als «SBB Delegierte für ÖV-Branchenentwicklung».

In dieser Funktion wird sie sich auf die Entwicklung der Branche des öffentlichen Verkehrs (ÖV) fokussieren, wie die SBB mitteilten.

Legende: Video SBB-CEO Meyer zur Personalrochade abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus News-Clip vom 12.12.2017.

Die Branche befinde sich in einem starken Wandel, und der ÖV stehe in Konkurrenz mit anderen Verkehrsträgern. Auch die Preis-, Vertriebs- und Sortimentsstrukturen müssten deutlich vereinfacht werden. Auf diese Punkte werde sich Pilloud ab 2018 konzentrieren.

«Beförderung» für Pilloud

Der Personalverband Transfair bezeichnet den Wechsel von Pilloud in einer Mitteilung als Beförderung. Er begrüsst es, dass eine Delegierte nah am Markt die Entwicklung beobachtet und allfällige Massnahmen in die Wege leitet.

Die Position von Pilloud übernimmt Toni Häne. Er ist derzeit Leiter Verkehr und arbeitet seit 46 Jahren bei den SBB. Mit dem Wechsel wird er neu Mitglied der Konzernleitung.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Gerbrand Ronsmans (GRo)
    Wieso muss die Frau Pilloud gehen? Es sind Männer die diese neue "Apps" programmiert haben, Männer haben die Spezifikationen dazu geschrieben, Männer können sie nicht bedienen! Also sollte doch die Männer mit ihrem eigen versagen konfrontiert werden. Sprich CEO Herrn....
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    1. Antwort von Rolf Künzi (Unbestimmt)
      Es ist nun mal so dass Männer und Frauen andere Prioritäten legen. Beide Seiten haben ihre Stärken und Schwächen. Es in der Tat so dass man den Blick verallgemeinern kann auch wenn das viele nicht wahr haben wollen. Hier scheint es vorallem um die praktischen Arbeitskräfte zu gehen, Lockführer oder jene die die Züge und Gleise bearbeiten. Gleichberechtigung ist eben nicht Gleichvergewaltigung, wird nie gehen.
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  • Kommentar von Gerbrand Ronsmans (GRo)
    Ich hoffe schwer, dass den Bundesrat ihre Aufsichtspflicht war nimmt und die SBB rügt. Wieder eine Frau durch Männer beiseitegestellt. Einfach eine Unverschämtheit. Und dass in der Schweiz! Mann kann die Politideen noch nicht einmal in die eigene Bundesbetrieben umsetzten. Viele Firmen werden von Männer an der Wand gefahren, und dann behauptet man finde keine Frauen mit die richtige Kompetenzen! Lächerliche ausreden.
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    1. Antwort von Paul Moser (PaulM)
      Das hat nun wirklich nichts mit der Geschlechterfrage, sondern schlicht mit Kompetenz zu tun. Frau Pillloud war auf diesem Posten einfach eine Fehlbesetzung - der "Leistungsausweis" spricht da deutlich genug. Wenn da "bessere Pünktlichkeit" ihr Verdienst sein soll? Aber hallo - das ist allein Leistung der Fahrdienstleister_innen und Lokführer_innen. Und der leidige Swisspass ist schlicht eine Katastrophe.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      (GRo): Es geht um den Posten eines zuständigen und kompetenten Chefs (oder Chefin) im Personenverkehr! Warum Frau Pilloud aus dieser Verantwortung austritt, wissen wir nicht. Es gibt nun Leute hier im Forum, die glauben einfach, dass sie "gefeuert" wurde! Was ich als Bahnkunde aber erwarte, ist, dass es eine kompetente Person sein muss, die diesen Zweig der SBB AG fachlich und eisenbahnspezifisch beherrscht und fachlich gewachsen ist! Das hat nichts mit der Geschlechter-Frage zu tun!
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  • Kommentar von Edi Steinlin (stoni)
    Unsere Bundesbahn ist ein pseudoprivatisiertes Unternehmen, diese "Privatisierung" fand nur deswegen statt, dass man die Löhne auf Millionenhöhe anheben konnte. Nun hat man Frau Pilloud, die von Anfang an umstritten war endlich ersetzt mit einer Person die jahrzehntelange Erfahrung bei der Bahn hat. Für Frau Pilloud hat CEO Meyer eine neue Stelle geschaffen, SBB Delegierte für Branchenentwicklung, Bravo, Bravo. Laut Personalverband Transfair eine Beförderung, natürlich verbunden mit mehr Lohn.
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