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WEF 2018 Trump hat die Schweiz verlassen – das Protokoll

Legende: Video Trumps WEF-Auftritt in voller Länge abspielen. Laufzeit 35:23 Minuten.
Aus WEF Davos vom 26.01.2018.
  • Das WEF in Davos stand heute ganz im Zeichen von US-Präsident Donald Trump.
  • In seiner Rede stellte der US-Präsident die wirtschaftlichen Qualitäten seines Landes in den Vordergrund.
  • Um kurz nach 16 Uhr verliess Trump in der Air Force One die Schweiz.
  • Das Protokoll der Rede und zum «Trump-Tag» in Davos können Sie hier nachlesen.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 16:13

    Bye Bye

    Und weg ist er. Donald Trump verlässt die Schweiz in seiner «Air Force One». Und für einmal hat es auch sein Gutes, dass das SRF in Seebach sitzt.

    Was bleibt? Die Erinnerung an eine moderate Rede und einen jovialen US-Präsidenten, der Werbung für sein Land macht und Unternehmer zu Investitionen einlädt.

    .
    Legende: SRF
  • 15:40

    Trump verlässt Davos

    Inzwischen ist der US-Präsident bereits am Aiport Zürich-Kloten gelandet. In Kürze wird er mit der «Air Force One» in Richtung USA abheben.

  • 15:21

    «Weniger Lügen als sonst»

    Und hier noch eine letzte Einschätzung zur Rede durch Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz: «Eine moderate Rede, weniger Lügen als sonst. Aber der Aufschwung ist das Resultat von Obama’s Arbeit, nicht Trump’s Werk.»

  • 15:18

    Honegger: «Das war ein ziemlich braver Trump»

    Unser ehemaliger USA-Korrespondent Arthur Honegger hat Trumps Rede vor Ort verfolgt. Seine Einschätzung:

    «Das war ein ziemlich braver Trump - man spürt, dass diese Rede in Davos gehalten wurde und nicht in den USA. Was Handel angeht, streckt der Präsident die Hand zur Kooperation aus, namentlich mit der Wiedererwägung des TPP-Abkommens. In erster Linie aber geht es um Direktinvestitionen der anwesenden Unternehmen in den USA, Trump war heute quasi «Standortförderer in Chief».

    Sehr kurze Rede, von A bis Z abgelesen. Das ist wichtig bei Trump: Seine wildesten Aussagen kommen immer dann, wenn er frei spricht. Das war heute nur bei den Antworten auf die Fragen der Fall, wobei der Präsident hier auch sehr diszipliniert auftrat. Nur ein paar Greatest Hits (im Sinne von: Seitenhiebe) auf die Medien, keine neue Entgleisung. Das wollten sowohl Trump wie das WEF vermeiden.

    Die Rede war enorm allgemein gehalten, mit Ausnahme weniger Passagen hätten die Worte auch aus dem Mund von Barack Obama kommen können. Das zeigt die Vorsicht, mit der diese Ansprache vorbereitet wurde. Ziel ist die Stimmung gegenüber Trump und den USA aufzuheitern, Inhalt stand dabei nicht im Vordergrund.

    Das WEF gab sich grosse Mühe, dass der Präsident sich wohl fühlt. Das fing mit der Kapelle an und endete mit den freundlichen Fragen des WEF-Gründers. Man wünscht sich wohl, dass Trump nächstes Jahr wiederkommt.»

  • 15:16

    Neue Chance für TPP

    Bemerkenswert an Trumps Rede: Der US-Präsident bot den beteiligten Ländern des Pazifik-Raumes neue Gespräche über das Handelsabkommen TPP an. Die Verhandlungen könnten individuell oder innerhalb der Gruppe stattfinden, sofern dies Sinn mache.

  • 15:09

    «Er lügt immer»

    Trump und sein Zoff mit den Medien – Stichwort: Fake-News. Wird er da zu Unrecht an den Pranger gestellt?

    «Nein. Alle lügen zwar ein bisschen – aber Trump lügt immer», sagt Historiker Timothy Snyder.

    «Das Problem ist vielmehr, dass der Glaube an die Institutionen und Medien verlorengeht», sagt SRF-Korrespondent Peter Düggeli.

    «Ich stimme meinen Vorrednern zu. Dennoch hat er für mich in der Rede erstaunlich viele Fakten gebracht. Und vielleicht ändert sich da ab jetzt etwas», sagt Martin Naville von der Handelskammer USA-Schweiz.

  • 14:56

    «Obama hat am jetzigen Aufschwung seinen Anteil»

    Trump-Aussage: «Mit mir ist die Börse um 50 Prozent gestiegen – ohne mich wäre sie 50 Prozent gesunken.»

    «Das kann man so nicht sagen. Schwankungen an der Börse – auch in diesem Masse – gab es schon vor Trump. Und dann darf man nicht vergessen, dass Obama am jetzigen Aufschwung auch seinen Anteil hat», sagt Martin Naville von der Handelskammer USA-Schweiz.

  • 14:52

    «Trump erzeugt mit dem Bürokratie-Kritik enormes Echo»

    Verzerrung der Wirklichkeit bei Trump? Seine Aussage: «Nichtgewählte Bürokraten haben dieses Land erdrückt.»

    «Das ist seine normale Sprache. Das sollte man nicht zu ernst nehmen», Historiker Timothy Snyder.

    «In den USA ist das schon ein grosses Problem», verteidigt Martin Naville von der Handelskammer USA-Schweiz den US-Präsidenten.

    «Man will vieles gleichstellen in den USA - mit vielen Regelungen. Und da hat Trump ein Thema gefunden, was enormes Echo bei den Leuten findet», SRF-Korrespondent Peter Düggeli.

  • 14:46

    «Steuerreform wird soziale Ungleichheit nicht beseitigen»

    SRF-Korrespondent Peter Düggeli: «Gegen die soziale Ungleichheit ist bisher niemand vorgegangen. Und die Steuerreform wird dieses Problem auch nicht lösen.»

  • 14:43

    «Wenn er das so ausspricht, glaubt er wohl daran»

    «Ich bin der erste Geschäftsmann, der Präsident geworden ist - und deshalb passieren erstaunliche Dinge», hatte Trump in seiner Rede gesagt.

    «Wenn er das so ausspricht, glaubt er wohl daran - auch wenn es nicht die Wahrheit ist», sagt der Historiker Timothy Snyder. «Das Bild ist übertrieben und stimmt so nicht. Die USA haben nicht ausschliesslich die besten Arbeiter und Universitäten. Die Amerikaner leben kürzer als Schweizer. Die Soziale Ungleichheit ist riesig und wird mit den Steuerreformen noch wachsen.»

  • 14:39

    «Viele Probleme kamen in der Rede nicht vor»

    «Die Rede war sehr gepflegt. Er hat auf Show-Elemente und Provokation verzichtet und heisse Themen, wie die Mauer zu Mexiko, ausgeblendet», schätzt Martin Naville von der Handelskammer USA-Schweiz die Rede ein.

  • 14:35

    Das war's

    «Ich liebe mein Land und bin gern der Führer dieses Landes.»

    Donald Trump beendet die kurze Fragerunde mit einem Bekenntnis zu den Vereinigten Staaten.

    .
    Legende: Keystone
  • 14:33

    Klaus Schwab: «Welche Erfahrungen aus der Zeit vor Ihrem Amtsantritt würden sie als die Prägendsten bezeichnen?» Die Antwort Trumps: «Generell war es gut, dass ich ein Geschäftsmann bin. Ohne das, wäre die Börse nicht um 50 % gestiegen, sondern wohl eher um 50 % gefallen. Ohne mich wären unternehmerfeindliche Kreise an die Macht gekommen. Na klar braucht man Regelungen, auch in der Wirtschaft, aber wir haben mehr abgeschafft als in den letzten acht Jahren.»

  • 14:29

    Fragen Trump

    «In meinem ersten Amtsjahr sind fantastische Dinge passiert. Ich habe noch nie gesehen, dass sich mein Land in dieser Weise entwickelt.»

  • 14:28

    Fragen an Trump

    WEF-Chef Klaus Schwab befragt Donald Trump zu seiner Steuerreform. Trump seinerseits verweist auf den Erfolg dieser Massnahme. «Man konnte den Erfolg nicht voraussehen, aber da ist wirklich etwas ganz Besonderes passiert.»

    Trump führt dazu unter anderem Apple als positives Beispiel heran. Das Unternehmen will mehr als 350 Milliarden Dollar in den USA investieren.

  • 14:24

    Kurz und knackig

    Donald Trump beendet seine Rede bereits nach 15 Minuten. Es war in erster Linie eine Charme-Offensive für potentielle Investoren. Aussenpolitische Themen wurden bestenfalls gestreift – wie der Kampf gegen Terrorismus und den IS.

  • 14:22

    «Wir sind alle stärker, wenn wir zusammenarbeiten. Deshalb sollten wir gemeinsam unsere Stimmen und Ressourcen verwenden, um die Menschen in unseren Ländern voranzubringen.»

  • 14:21

    «Es genügt aber nicht, nur in unsere Wirtschaft zu investieren sondern auch in unsere Menschen. Wir müssen denen wieder eine Stimme geben, die bisher nicht mehr gehört wurden.»

  • 14:19

    «Es gab nie einen besseren Zeitpunkt, um in Amerika Geschäfte zu machen», so Donald Trump. «Wir brauchen Schutz gegen Schurkenregime und bitten deshalb unsere Verbündeten, in das Militär zu investieren.» «Wir engagieren uns dafür, dass Afghanistan nie wieder ein sicherer Hafen für Terroristen wird. Beim Terrorismus werden wir alles tun, was notwendig ist, um unsere Bürger zu schützen.»

    Legende: Video «Jetzt ist die beste Zeit, um in den USA zu investieren» abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
    Aus News-Clip vom 26.01.2018.
  • 14:16

    Trump appelliert an die Regierenden und die Unternehmensführer, den Handel zu fairen Konditionen zu ermöglichen. «Wir unterstützen Freihandel – aber er muss fair und gegenseitig sein.»

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63 Kommentare

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  • Kommentar von kaj klaue (Meladali)
    Präsident Trump will "America first" haben, und nicht "America alone". Er hat gemerkt, dass wenn man alleine ist, man nicht nur der erste, sondern auch der letzte ist. Hochachtung!
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  • Kommentar von Alessandro Folini (Alessandro Folini)
    Gute kurze Rede ohne Show. Fakt ist: In jeder normalen Familie schaut man zuerst, dass es einem gut geht. Was ist daran falsch? So auch die Agenda des Präsidenten. America first...but no still alone. Solche eine Einstellung (und die Macher dazu), bräuchten wir auch in der Schweiz. Stieglitz ist ein Vasalle der Demokraten, kein Wunder, dass er Trump nicht ein Haar lässt. Was Omaba verbockt hat, muss nun DT wieder reparieren. Jeder demokratisch gewählte Präsident, schaut zuerst auf sein Land.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (sensus communis)
    Die Rede von Trump ähnelte eher diejenige eines Staubsaugerverkäufers. War das wirklich alles, was sie zu bieten haben, Herr Trump? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie sich mit fremden Feder schmücken... na ja...
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    1. Antwort von Markus Guggisberg (gugmar)
      Na ja, immerhin hat Mr. Trump in einem Jahr mehr erreicht, als Obama in 8 Jahren je versprochen hat. Und, das Wichtigste, Mr. Trump ist trotz Druck aus Partei, Establishment und Regierung sich selbst geblieben. Fremde Federn ? Wohl kaum !
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Wo bleibt eigentlich bei solchen Hassorgien das SRF-Netiquette? Warum werden solch verunglimpfende, primitive und überhebliche Rundumschläge überhaupt aufgeschaltet? Ich hörte der Rede genau zu und fand seine Ausführungen sehr WEF-bezogen und vielversprechend! Dazu brauchte er für diesen 16-minütigen Auftritt keinen Spickzettel, sondern schaute immer zu seinen Zuhörer(innen) in den Saal!
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    3. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Kann er auch Herr Kaiser, er las vom Teleprompter ab. Das ist ein Spiegel vor der Kamera.
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    4. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Korrektur bitte: Herr Bolliger nicht Herr Kaiser
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