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Wegen Kampfjet-Entscheid Macron sagt Treffen mit Bundespräsident Parmelin ab

  • Ein Arbeitstreffen im November zwischen Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin fällt offenbar ins Wasser.
  • Paris sei über die Schweizer Verhandlungstaktik bei der Kampfjetbeschaffung verärgert, berichtet die «Sonntagszeitung».

Frankreich hat offenbar ein für November angedachtes Treffen von Staatschef Macron mit Bundespräsident Parmelin in Paris platzen lassen. Parmelin wurde durch den französischen Botschafter in Bern quasi ausgeladen, wie die «Sonntagszeitung» berichtet.

Der Diplomat suchte demnach das Aussendepartement auf und überbrachte den Schweizern die Nachricht, dass es kein Treffen mit Macron geben werde. Auslöser war laut Diplomaten Berns Verhandlungsführung bei der Kampfjetbeschaffung.

Frankreich fühle sich von der Schweiz hintergangen, weil die Schweizer schon während der Verhandlungen mit der französischen Seite gewusst hätten, dass sich Bern für die amerikanische F-35 entscheiden werde, so die Zeitung. Das Schweizer Wirtschaftsdepartement erklärte, der Besuch sei noch nicht definitiv vereinbart worden. Es handle sich also nicht um die Absage eines bestätigten Termins.

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Aus dem Archiv: Die Initiative gegen den F-35 ist lanciert
Aus Tagesschau vom 31.08.2021.
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114 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Baumgartner  (Beumli)
    Gibt es denn saubere Rüstungsgeschäfte?? …..
  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Wenn Macron mit allen Ländern so verfährt, dann kann er bald niemand mehr besuchen. Die CH ist ein souveräner Staat, der seine Kampfjets selber auswählen darf. Die USA sind fähig, 5. Generationen-Jets zu bauen, die Franzosen offenbar nicht. Kein Mensch kauft ein Produkt, das in den frühen 1990er-Jahre entwickelt wurde mit Upgrades.
  • Kommentar von Joël Portmann  (Du)
    Wir müssen den Amis doch nun wirklich auch nicht in den Arsch kriechen.
    1. Antwort von Erwin Jenni  (ej)
      Nein, müssen wir nicht, aber auch nicht den Franzosen und ihrem beleidigten Präsidenten!