Weitere Kooperation mit dem Reich der Mitte

Die Partnerschaft Schweiz - China ist auf gutem Weg: Nach dem Freihandelsabkommen haben die beiden Länder nun auch ein neues Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet.

Flaggen von China und der Schweiz.

Bildlegende: Die Schweiz und China bei der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens im Juli 2013. Keystone

Das neue Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ersetzt ein Abkommen aus dem Jahr 1991, wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) mitteilte. Es deckt Einkommens- und Vermögenssteuern ab und enthält Bestimmungen über den Austausch von Informationen gemäss dem heute geltenden internationalen Standard.

Nebst der OECD-Amtshilfeklausel haben die Schweiz und China zwei verschiedene Quellensteuersätze für Kapitalgewinne vereinbart. Diese richten sich nach der Art der Gesellschaftsbeteiligung und liegt zwischen 5 und 10 Prozent.

Ausserdem darf China in Zukunft keine Steuer auf Geschäftsaktivitäten und auch keine Mehrwertsteuer auf internationalen Beförderungsleistungen erheben, die von Schweizer Seeschiff- und Luftfahrtunternehmen erbracht wurden.

Kantone und Wirtschaftsverbände haben dem neuen DBA zugestimmt. In der Schweiz unterliegt es dem fakultativen Referendum.