Zum Inhalt springen

Schweiz Wenig Platz auf Schweizer Strassen

Der Verkehr auf Schweizer Nationalstrassen hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Der Bund erkennt die Zeichen der Zeit und investiert im laufenden Jahr fast zwei Milliarden Franken in Ausbau und Unterhalt des Nationalstrassennetzes.

Auf den Schweizer Nationalstrassen sind im vergangenen Jahr erneut mehr Kilometer gefahren worden. Dies teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthard mit. Sie konkretisierten die Verkehrs-Zahlen vom Jahr 2013 wie folgt:

  • Fast 27 Milliarden Kilometer wurden insgesamt zurückgelegt – 1,9 Prozent mehr als 2013
  • Die Zahl der Staustunden stieg um 4,6 Prozent
  • Für 85 Prozent der Staus sind Verkehrsüberlastungen verantwortlich
  • Staus wegen Unfällen und Baustellen sind – wie schon im Vorjahr – stark zurückgegangen
  • Vor allem die Staus wegen Baustellen konnten reduziert werden – um satte 32 Prozent

Das Gros des Verkehrs konzentrierte sich dabei auf die Nationalstrassen, obwohl sie nur 2,5 Prozent des Strassennetzes in der Schweiz ausmachen, gab das Astra bekannt.

Mit der starken Nutzung steigen auch die Kosten für Unterhalt und Betrieb des Nationalstrassennetzes. Wie die Astra festhielt, könne die Finanzierung der Nationalstrassen und der Bundesbeiträge für Agglomerationsprojekte langfristig gesichert werden.

Bund will fast zwei Milliarden investieren

Im laufenden Jahr investiert der Bund 1,95 Milliarden Franken ins Nationalstrassennetz. 1,24 Milliarden Franken davon werden für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes aufgewendet.

Weitere 630 Millionen Franken gehen im Rahmen der Netzvollendung in neue Abschnitte und 75 Millionen Franken fliessen in die Beseitigung von Engpässen. Diese Gelder werden hauptsächlich für die Vorarbeiten für den Ausbau der Nordumfahrung Zürich auf der A1 auf sechs Spuren eingesetzt.

26 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Es gibt Strecken wo man das so sehen kann. Aber die meisten Autobahnen sind höchstens während ca. 3 Stunden pro Tag überlastet. Morgens von 6 - 8 Uhr und vielleicht noch 17 - 18 Uhr. Es kann doch nicht sein, dass man in dieser Zeit nicht ein wenig Geduld hat. Es kann auch nicht sein, dass wir wegen 3 Stunden Auslastung Milliarden vergraben. Man weiss ja wie der Verkehr ist und kann sich dementsprechend früher auf den Weg machen. Noch besser ist es vor oder nach diesen Zeiten zu fahren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Hans Knecht, 3.4./14:35 "die Menschheit könnte sich m.E. schon ändern, nur dauert es ein paar Generationen" Die Geschichte der Menschheit beweist das pure Gegenteil! Immer neue Menschen machen immer dieselben oder noch schlimmere Fehler. Wie Mark Twain schon schrieb: "Gott hat den Menschen erschaffen, weil er mit dem Affen nicht zufrieden war, danach hat er auf weitere Experimente verzichtet."
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Wenn sich die Menschheit nicht weiter entwickelt hätte, dann würden wir immer noch in unseren Fell-Zelten sitzen und uns gegneseitig die Köpfe einschlagen. Wir besitzen heute aber Autos, Flugzeuge, SmartPhones, und auch Institutionen wie Justiz, Sozialhilfe und IRKR. Ansonsten könnte man wieder übergehen zum Faustrecht.Unser Problem ist eher dass sich im globalen Dorf mal öfter mal seltener insgeheim freche, rücksichtslos, skrupellose und Narzisten durchsetzen und an die Spitze der Macht setzen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Der Bundesrat ist angetan die Masseneinwanderungs-Initiative um zu setzen. Es interessiert jedoch die Damen und Herren nicht. Insbesondere die EU Turbos Sommeruga/Berset und Burkhalter nicht. Die Damen und Herren haben vergessen, dass sie für das Volk da sind, um ihre eigenen politischen Vorstellungen durchzusetzen. Am allerschlimmsten sieht man dies bei Frau Sommeruga, ihr ist völlig wurscht was das Volk abgestimmt hat. Sie sucht nur Auswege aus den für sie verlorenen Abstimmungen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen