Weniger Asylgesuche im Februar

Der Konflikt in Mali macht sich auch bei den Asylzahlen bemerkbar. Mit 48 Gesuchen war der Staat in Westafrika das einzige Herkunftsland, das im Februar eine deutliche Zunahme bei den Asylgesuchen aufwies.

Asylunterkunft.

Bildlegende: Weniger Asylgesuche im Februar 2013. Keystone

Die Zahl der Asylgesuche ist im Februar 2013 gesunken. Insgesamt wurden 1794 Gesuche eingereicht, 16 Prozent weniger als im Januar. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres sind es sogar 20 Prozent weniger.
 
Die wichtigsten Herkunftsländer waren Nigeria mit 216 Gesuchen, Tunesien mit 209 und Eritrea mit 166 Gesuchen, wie das Bundesamt für Migration (BFM) mitteilte. Weitere wichtige Herkunftsländer waren Marokko und Afghanistan. Während die Gesuche im allgemeinen zurückgingen, verzeichneten die Gesuche aus Mali eine Zunahme. Insgesamt registrierte das BFM 48 Anträge aus dem westafrikanischen Staat.

Über 1000 Ausreisen

Die Schweiz hat bei 914 Asylsuchenden einen anderen Dublin-Staat um Übernahme ersucht. 514 Anfragen betrafen Italien. 392 Personen konnten auf dem Luftweg an den zuständigen Dublin-Staat überstellt werden. Andererseits wurde die Schweiz in Februar von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 255 Personen ersucht. Bei 132 Personen erklärte sich die Schweiz zu einer Übernahme bereit.

Im Februar sind 1234 Personen behördlich kontrolliert auf dem Luftweg aus der Schweiz ausgereist, 22 Prozent mehr als im Vormonat.