Weniger Geld für grosse Bauernhöfe

Je grösser der Bauernhof, desto weniger die Direktzahlungen. Das ist nur eine Änderungen mit der sich die nationalrätliche Wirtschaftskommission beschäftigte. Ist sie bei den 28 restlichen Änderungen auch dem Ständerat gefolgt?

Bauernhof, grüne Wiese, Bäume im Hintergrund

Bildlegende: Wer einen grossen Bauernbetrieb hat, soll künftig weniger Direktzahlungen erhalten. Keystone/Archiv

Direktzahlungen in der Landwirtschaft sollen geringer ausfallen, je grösser ein Bauernbetrieb ist. Die nationalrätliche Wirtschaftskommission (WAK) stimmte diesem Vorschlag des Ständerats zu. Für reiche Bauern will sie die Zahlungen aber nicht reduzieren.

30 Änderungen

Für die Abstufung nach Hoffläche sprach sich die Kommission aus. Grenzwerte je nach Einkommen und Vermögen von Bauern soll es aber nicht geben.

Die WAK beschäftigte sich mit rund 30 Änderungen. Diese hatte der Ständerat in der Wintersession an der Vorlage vorgenommen. Beim Kernstück der Agrarreform sind sich die Parlamentskammern einig. Die als ineffizient geltenden Tierbeiträge sollen abgeschafft und durch Flächenzahlungen abgelöst werden.

Allerdings baute der Ständerat abfedernde Massnahmen ein. Für Verlierer der Reform sollen genügend Übergangsbeiträge zur Kompensation zur Verfügung stehen. Dem stimmte die WAK im Grundsatz zu.

Bei der Regulierung von Milchverträgen schloss sich die Kommission ebenfalls dem Ständerat an. Dieser wollte der Branchenorganisation die Verantwortung geben. Der Nationalrat hatte weiter gehende Regulierungen vorgesehen. Zu Ende beraten wird die WAK das Mammutdossier erst Ende Februar.