Zum Inhalt springen

Schweiz Weniger Gewalt in Schweizer Zügen

Die Zahl der Tätlichkeiten gegen Mitarbeitende und Kunden der Bahn geht zurück. Auch die Passagiere fühlen sich sicherer.

Vor allem Taschen- und andere Diebstähle beschäftigten im vergangenen Jahr die Transportpolizei der SBB. In den Sommermonaten kamen Sprayereien und Sachbeschädigungen hinzu. Die Gewalt gegen Personal und Passagiere jedoch sei rückläufig, teilte die SBB heute bei einem Korpsrapport in Olten mit. Genaue Zahlen dazu will sie alledings erst im Mai vorlegen.

Die noch nicht veröffentlichten Zahlen würden jedoch vom Sicherheitsgefühl der Reisenden bestätigt. Dass dieses im vergangenen Jahr zugenommen habe, bestätigten die Rückmeldungen der Kunden.

Die Transportpolizei soll eine «richtige» Polizei werden

Mit Blick auf die Zukunft fordert die SBB für ihre Transportpolizei eine Gleichstellung mit anderen Korps. Um die Zusammenarbeit mit anderen Polizeibehörden noch effizienter zu gestalten, brauche es so bald wie möglich den Zugriff auf die polizeilichen Informationssysteme, sagte ein Sprecher.

Wegen den teilweise grenzüberschreitenden Kontrollen in Zügen sei auch die Aufnahme als Polizeibehörde in den internationalen Polizeiverträgen nötig. Zudem brauche es eine vernünftige Regelung bei den Ordnungsbussen, um beispielsweise Gleisüberschreitungen einfacher ahnden zu können. Heute sei dafür ein Strafantrag notwendig, über den dann das jeweils zuständige Richteramt befinden müsse.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    Anhand der offiziellen Darstellung, kann die Zusammenarbeit mit anderen Polizeibehörden noch effizienter, spricht konstruktiver an Kosten eingespart werden. Eine saubere Win-Win-Strategie . . .
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Steiner, Winterthur
    Weniger Gewalt in Zügen? Schön! Das wäre ja dann wohl der Tatsache geschuldet, dass viele Jugendliche bereits auf der Hinfahrt in den Ausgang hackedicht sind. Ich hätte dann gern noch eine Statistik über Belästigungen und/oder verkotzte Züge. Wenn die AUCH rückläufig ist, dann lügt irgendwer irgendwo... Egal, Hauptsache es ist alles schön!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Tisserand, Indonesien, Maumere
    Weniger straffällige Jugendliche in Heimen, weniger Gewalt in Zügen - die Welt ist über Nacht gut geworden. Welches Bundesamt hat diese Statistiken wieder rausgelassen und geschönt? Das ganze Jahr hört und sieht man das Gegenteil...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Frank Jenny, Dornbirn
      kommen Sie zuerst zurück in die Schweiz und schauen Sie sich die Situation selber an vor dass Sie Ihren Pessimismus verbreien. Man kann auch gute Nachrichten schlecht reden!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Wir stehen in einem "wichtigen" Wahljahr, geehrte(r) "M.Tisserand"! Es wird ALLES daran gesetzt, die besorgte Stimmung bei uns Wähler(innen) bis zum Herbst mit ALLEN Mitteln zu besänftigen! Ich denke an das SRF: Kein Beitrag, kein Spielfilm oder keine politische Diskussion, wo nicht verschiedene Migranten vorkommen oder mitreden! Eine multikulturelle, künftige Vielfalt, mit weniger Gewalt und "besseren" Jugendlichen, bis hin zur Verunglimpfung derer, die das realistischer sehen, ist das Ziel!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Alex Bauert, Bern
      Der Trend ist schon länger bekannt. Es gibt v.a. Vermutungen zu den Gründen. Vielleicht ist Gewalt einfach nicht mehr «in Mode» wie bis vor einigen Jahren ... schön wär's. Generell ist die Welt so sicher wie nie zuvor (in den letzten 100 Mio Jahren). Nie starben so viele Menschen eines natürlichen Todes wie heute (in Prozenten!). Siehe dazu Steven Pinker «Gewalt». Hochinteressante Lektüre.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen