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Schweiz Weniger illegale Grenzübertritte im Tessin

Die Zahl der Menschen, die illegal ins Tessin einreisen, ist in den vergangenen Tagen zurückgegangen. Die Grenzwächter griffen in der dritten August-Woche 1386 Personen auf, fast 400 weniger als in der Vorwoche.

Insgesamt 1386 Menschen wollten in der dritten August-Woche illegal ins Tessin einreisen – das sind 400 weniger als in der Vorwoche.

Erneut wurden viele der Aufgegriffenen nach Italien zurückgeschickt. Das Grenzwachtkorps (GWK) verzeichnete in der dritten August-Woche 947 Wegweisungen und Rücküberstellungen, wie aus den am Montag veröffentlichten provisorischen Zahlen hervorgeht.

Weniger Übertritte auch im Wallis und Waadt

In der Grenzregion V, die das Wallis und die Waadt umfasst, wurden 146 illegale Grenzübertritte gezählt. Das sind ebenfalls weniger als in der Vorwoche. In 143 Fällen wurde eine Wegweisung oder eine Rücküberstellung verfügt. In den übrigen Grenzkantonen wurden kaum illegale Aufenthalter aufgegriffen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    Nicht auszudenken, was mit mir geschehen würde, wenn ich versuchte, illegal in eines der Herkunftsländer dieser Migranten einzureisen.
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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Italien tut wenig gegen die illegale Weiterreise in die Schweiz, so hiess es noch im Juni. Jetzt Mitte August " Weniger illegale Grenzübertritte im Tessin". Hat sich die Lage wirklich verbessert? Darf man der Politik glauben schenken? Viele Flüchtlinge wollen weg aus Italien Richtung Schweiz. Es wird so enden, dass viele in der Schweiz Asyl beantragen, da sie nicht weiter reisen können. Einreisen dürften nur Menschen aus Syrien - die anderen müssten zurück nach Italien.
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    1. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Ich habe gerade einen Bericht gelesen: "Ich bin mit Flüchtlingen von Italien nach Deutschland gereist" Scheint ganz einfach zu sein, die Grenzen zu überqueren.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Die Politik, insbesondere der EU, hat es zugelassen, dass Millionen Menschen der unrealistischen Hoffnung verfallen sind, dass ihre Probleme durch eine Wanderung nach Europa zu lösen seien. Es wird zugeschaut wie Schlepper daran viel verdienen. Wenn die Vorstellungen von Anfang an falsch waren, dann wird es trotz Integrationskurse sehr schwer in einer fremden Kultur wirklich Fuss zu fassen.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Um den erforderlichen Lebensunterhalt zu verdienen, so dass man auf Augenhöhe mit den Einheimischen leben kann, braucht man Schulabschlüsse, Sprachkenntnisse, Erfahrung und am Arbeitsmarkt gefragte Kompetenzen. Wenn man zu wenig davon vorweisen kann, dann bleiben nur prekäre Beschäftigungsverhältnisse am unteren Ende der Lohnskala.
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    2. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Das einzig Sinnvolle, das man m.E. dagegen tun kann, ist den Leuten ein paar Fähigkeiten beizubringen, die sie in ihren Herkunftsländern sinnvoll einsetzen können. Das würde aber bedingen, dass die Wirtschaft auf die Teilausgebildeten als Billiglöhner verzichtet - leider aus heutiger Sicht Wunschdenken. (Das Ueberweisen von Geldern nach Hause ist nicht nachhaltig, kann aber nicht unterbunden werden.)
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    3. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      3) Nur die Leistungen des Sozialstaates nähren die Vorstellungen von dem besseren Leben weiter, denn in der Realität gibt es Arbeitslosigkeit, Mietsteigerungen, Altersarmut, infrastrukturelle Investitionsrückstände etc. Wenn die Bemühungen der EU schon in Selbstaufgabe ausarten, eine Flucht nach vorn sozusagen, in dem Glauben das Willkommensprojekt doch noch zu retten, ist es sicher gut gemeint. Aber es ist das Gegenteil von gut!
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    4. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Sie gehen viel zu sehr vom schweizer Lebensstandart aus! Sozialhilfe ist hier i.d.R. für die meisten demütigend und ausgrenzend. Aber ein WC, Trinkwasser, Energieversorgung, gratis Gesundheitssystem und Schulwesen gibt es in den Herkunftländern nicht! Das erreicht dort nur die gehobene Mittelschicht. Das gibt es in einigen europäischen Staaten und erst noch als BGE. Von daher ist der Wille zur Migration absolut nachvollziehbar. Leider ist die schiere Masse nicht finanzierbar.
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