Zum Inhalt springen

Schweiz Weniger Versicherte wechseln Krankenkasse

Auf Anfang 2013 wechseln in der Schweiz 6,8 Prozent der Versicherten ihre Krankenkasse. Das sind etwas weniger als im Vorjahr. Damals entschieden sich 8,4 Prozent für einen Wechsel.

Karten der Krankenkassen.
Legende: Wenige Wechsel Die meisten Wechsler sind neu in einem alternativen Versicherungsmodell. Keystone

Eine Erklärung für den Rückgang ist der moderate Anstieg der Prämien von 1,5 Prozent im kommenden Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Marktforschungsinstituts GfK Schweiz im Auftrag des Internetvergleichsdienstes comparis.ch.

Deutschschweizer wechseln häufiger

«Der persönliche Prämienanstieg beeinflusst die Motivation zu wechseln viel mehr als das persönliche Sparpotenzial», sagte Felix Schneuwly von comparis.ch. Viele Versicherte hätten ihre Krankenkasse nicht gewechselt, obschon sie deutlich tiefere Prämien hätten zahlen müssen.

Gemäss der Umfrage wechseln Deutschschweizer ihre Versicherung häufiger als Westschweizer und Tessiner: In der Deutschschweiz gaben 7,5 Prozent der Befragten an, ihre Krankenkasse zu wechseln, in der lateinischen Schweiz waren es lediglich 4,6 Prozent. Mehr als die Hälfte derer, die wechseln, haben sich für ein alternatives Versicherungsmodell entschieden, etwa das Hausarztmodell oder ein Modell mit Ärztenetzwerk (HMO). Nur 40 Prozent bleiben dem Standardmodell treu.

Die Umfrage

Für die Umfrage befragte GfK Schweiz 2000 Personen zwischen 18 und 75 Jahren in der ganzen Schweiz. In Bezug auf die 6,8 Prozent, die ihre Krankenkasse wechseln, beträgt der statistische Fehlerbereich 1,1 Prozentpunkte.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.