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Glückskette gegen Afrikas Not Wenn wir nicht helfen, droht ein Desaster

Zwanzig Millionen Menschen in Afrika sind akut bedroht. Von den Folgen einer Dürre, die sich nunmehr das dritte Jahr hinzieht. «Glückskette» organisiert darum gemeinsam mit der SRG und weiteren Partnern am 11. April einen nationalen Sammeltag. Unsere Solidarität mit den Schwächsten ist gefordert.

In Afrika bahnt sich laut der UNO die grösste humanitäre Krise seit dem Zweiten Weltkrieg an. Die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke haben bereits Mitte März Alarm geschlagen und zum Spenden aufgerufen.

Viel Hilfe – die nicht reicht

Die Partnerhilfswerke der Glückskette sind bereits im Einsatz. Doch das Geld fehlt, um die Tätigkeiten weiterzuführen und die betroffene Bevölkerung zu erreichen.

Im Südsudan, wo der Zugang zu den am stärksten betroffenen Gebieten sehr schwierig ist, leisten das HEKS, Medair, Caritas Schweiz, das Schweizerische Rote Kreuz und Terre des hommes - Kinderhilfe Hilfe für mehrere Tausend Menschen. Sie verteilen notfallmässig Nahrung und Wasser und leisten medizinische Hilfe.

In Somalia, wo in den letzten Tagen eine Choleraepidemie die Situation zusätzlich verschärft, sind Save the Children, ADRA und Medair aktiv. In Nigeria unterstützt Save the Children derzeit grosse Gruppen von Vertriebenen mit punktuellen Beiträgen der Glückskette.

Grosse Betroffenheit – grosse Solidarität

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Betroffenheit der Schweizer Bevölkerung über diese humanitäre Katastrophe und die Solidarität mit den Opfern trotz geringer medialer Präsenz hoch ist.

Darum führt die Glückskette heute gemeinsam mit der SRG einen nationalen Sammeltag, Link öffnet in einem neuen Fenster zugunsten der Opfer der Hungersnot in Afrika durch.

Aktivität auf allen Kanälen

Sie werden unterstützt von vielen Partnerhilfswerken, den Privatradios pro Glückskette und weiteren privaten Medien und von zahlreichen Aktionen aus der Bevölkerung.

Seit 6 Uhr und noch bis Mitternacht nehmen 300 Freiwillige in den vier Studios der SRG in Zürich, Chur, Lugano und Genf die Spendenversprechen per Gratis-Telefonnummer auf die Nummer 0800 87 07 07 entgegen.

Die Medien der SRG und der Privatradios pro Glückskette rufen rund um die Uhr zum Spenden auf. Sie berichten dabei auch über den Einsatz der Partnerhilfswerke der Glückskette.

Auf den sozialen Medien rufen die Aktionspartner Schulen, Unternehmen und Vereine auf, Sammelaktionen zugunsten Afrikas durchzuführen und stellen dazu eine Spenden-Plattform zur Verfügung.

Die Bevölkerung kann den Sammeltag über Facebook, Twitter und Instagram teilweise live miterleben und sich dank Interviews, Videos und Fotos ein genaueres Bild über die katastrophale Situation machen und sich dabei auch selber einbringen.

Für den stillen Spender liegen auf jeder Poststelle der Schweiz Einzahlungsscheine der Glückskette auf. Spenden können Sie aber auch gleich hier online, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Mann mit toten Ziegen in der Wüste Somalilands.
Legende: reuters

Bedrückende Bilder aus dem Dürregebiet Somaliland.

Spendenaufruf

Logo und Schriftzug der Glückskette

Die Glückskette führt gemeinsam mit der SRG am 11. April 2017 einen nationalen Sammeltag zugunsten der Opfer der Hungersnot in Afrika durch. Spenden können auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Hungersnot in Afrika» überwiesen werden. Auf www.glueckskette.ch oder mittels Swiss-Solidarity-App sind ebenfalls Spenden möglich.

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35 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    K.Suter "einfach nach den Geboten Gottes leben" meinen Sie "wachset und mehret euch u.macht euch die Erde (also alles) untertan"? Von Ökozusammenhängen hatten die Verfasser der Bibel dazumal leider noch keine Ahnung, aber Evolutionsflop Mensch nimmt dies noch immer noch so gerne wörtlich. Er lebt genüsslich bibelkonform in seinem Wohlstand! Es sind vorab die beiden grössten Weltreligionen, die die Menschheit versenken, die einen in egozentrischem Wohlstand, die andern auf Basis der Scharia...
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  • Kommentar von Deborah Crabtree (D. Crabtree)
    Es wird nicht die letzte Dürre sein. Es wurden inzwischen x Billionen verlocht ohne Nachhaltigkeit. Mit diesen hätte schon lange neue Städte mit Lösungen für die Wasserversorgung und Landwirtschaft erarbeitet und umgesetzt werden können. Die UNO und NGOs haben das Elend nur grösser gemacht. Diese Leute sollten in ihren Ländern umgesiedelt werden, und entsprechend gebildet damit sie ein neues Leben anfangen können, anstatt, dass wohl über 50 % aller Hilfsgelder an die NGOs und Eliten fliessen.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich glaube, dass es schon bald auch bei uns zu trocken werden wird.Dann wird jegliche Hilfe für Afrika unmöglich sein +unsere Lebensmittel werden auch zu teuer.Ich kann jedem empfehlen, einen eigenen Garten mit Bäumen +einem tiefen Brunnen zu bewirtschaften statt noch mehr Land zu verbauen. All die Leute die in grossen Wohnblocks gepfercht sind, werden sich keine Lebensmittel mehr leisten können.All die Bäume welche in unseren Dörfern +Städten gefällt wurden, können keinen Schatten mehr liefern.
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